Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ausland, USA

Das im Januar beginnende militärische Großmanöver der US-Streitkräfte mit bis zu 37.000 Soldaten hat nach Einschätzung des Wehrbeauftragten Hans-Peters Bartels (SPD) Signalcharakter.

14.01.2020 - 01:02:37

Deutscher Wehrbeauftragter sieht US-Manöver als gutes Zeichen

"Die Amerikaner ziehen sich nicht aus Europa zurück. Das ist ein Zeichen, für Europa ein gutes", sagte Bartels den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).

Am Dienstag will die US Army in Berlin die Pläne für "Defender Europe 2020" präsentieren. Es ist ihr größtes Militärmanöver in Europa seit über 25 Jahren. An der Übung, die bis Juli andauern wird, beteiligen sich weitere 17 europäische Staaten. Ende Januar beginnen die US-Amerikaner mit der Verlegung von Material, darunter über 1.000 Kettenfahrzeuge. Die Mehrheit der Soldaten wird von Amerika nach Europa und quer durch Deutschland nach Polen und ins Baltikum verlegt, wo die Übung stattfindet. Bartels warb um Verständnis: "Solche größeren Truppenbewegungen muss man üben." Zuletzt habe es im Kalten Krieg solche transatlantischen Verlegeübungen gegeben, damals noch deutlich größer, so Bartels. Deutschland ist das Haupttransit- und Gastgeberlandland. Das Manöver verlange der Bundeswehr "einen hohen logistischen Aufwand" ab, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), den Funke-Zeitungen. "Defender Europe 2020" sei "ein Test für die militärische Mobilisierung in Europa, der viele Kräfte bindet". Es komme auf die zivil-militärische Zusammenarbeit an - runter bis zur Kreisebene. Für je Straße und Brücke, die von den Soldaten passiert wird, müssen die Bundesländer eine Genehmigung erteilen. Am stärksten betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Ex-US-Botschafter erwartet keine Amtsenthebung Trumps John Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland, erwartet keine Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump im aktuell laufenden "Impeachment"-Verfahren. (Ausland, 22.01.2020 - 14:26) weiterlesen...

Trump droht in Davos erneut mit Autozöllen US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erneut die Erhebung von Strafzöllen gegen europäische Autohersteller angedroht. (Ausland, 22.01.2020 - 13:43) weiterlesen...

Greenpeace-Chefin kritisiert Trumps Davos-Rede Die Umweltaktivistin und Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan hat die Eröffnungsrede von US-Präsident Donald Trump zum Weltwirtschaftsforum in Davos scharf kritisiert. (Ausland, 22.01.2020 - 12:55) weiterlesen...

Röttgen kritisiert Habecks Äußerungen über Trump Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), hat die jüngsten Äußerungen von Grünen-Chef Robert Habeck über US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kritisiert. (Ausland, 22.01.2020 - 05:02) weiterlesen...

ZEW-Ökonom: Schwäche der Weltwirtschaft ist politikgemacht Der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist der Ansicht, dass die gegenwärtige Schwäche der Weltwirtschaft maßgeblich politikgemacht und durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA bedingt sei. (Ausland, 22.01.2020 - 01:01) weiterlesen...

New York Times: Wuhan-Coronavirus erstmals in den USA nachgewiesen In den Vereinigten Staaten ist der erste Fall einer Person, die sich mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV infiziert hat, bekannt geworden. (Ausland, 21.01.2020 - 20:28) weiterlesen...