Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Ausland, China

Das Bundesinnenministerium wirft der chinesischen Regierung vor, im Rahmen ihrer Strategie "Made in China 2025" Industriespionage betreiben zu lassen.

19.08.2019 - 08:52:42

Innenministerium wirft China Industriespionage vor

Hochtechnologieunternehmen und Weltmarktführer stünden häufig im Fokus von mutmaßlich chinesischer Cyberspionage, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem "Handelsblatt". Das Aufklärungsinteresse chinesischer Nachrichtendienste orientiere sich erkennbar bei der Beauftragung oder Durchführung von Cyberangriffen an nationalen und globalen Initiativen der chinesischen Regierung und diene so auch "dem illegitimen Wissenstransfer zur Stärkung ausgewählter chinesischer Wirtschaftsbereiche", so der Vorwurf.

So seien weltweit regelmäßig Unternehmen der in der chinesischen "Made-in-China 2025"-Strategie benannten Branchen betroffen. China verfolgt mit der Strategie das Ziel, in den nächsten Jahren zum Technologieführer in mehreren Schlüsselbereichen zu werden. Auch Wirtschaftsvertreter sind davon überzeugt, dass Peking bei der Verfolgung seiner Strategie auch Cyberspionage anwende. "China verfolgt seine Fünf-Jahres-Pläne sehr strukturiert", sagte Gunnar Siebert, Chef der Deutschen Cybersicherheitsorganisation (DCSO), dem "Handelsblatt". Neben dem Aufkauf strategisch bedeutender Unternehmen wie dem Roboterbauer Kuka spiele die Wirtschaftsspionage für das Regime in Peking eine wichtige Rolle ? "bevorzugt digital", wie der Manager hinzufügte. Die DCSO wurde gemeinsam Allianz, Bayer, BASF und Volkswagen gegründet, um Informationen über IT-Sicherheit auszutauschen. 2016 hatten sich Berlin und Peking auf jährliche hochrangige Treffen zur Cybersicherheit verständigt. Laut Informationen des "Handelsblatts" aus Regierungskreisen steht inzwischen ein neuer Termin für die zweiten Deutsch-Chinesischen Cybersicherheitskonsultationen fest: Am 20. August soll es eine Fortsetzung der Gespräche in Peking geben. Laut eines Sprechers des Bundesinnenministeriums soll bei dem Treffen auch eine Kontaktstelle für den anlassbezogenen, schnellen Austausch von Informationen zur Cybersicherheitslage in den Bereichen Cyberkriminalität, Cybersabotage und Bekämpfung von terroristischen Aktivitäten im Cyberraum formell eingerichtet werden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Grüne: Steinmeier soll in Glückwünsch-Telegramm Hongkong ansprechen Die Grünen fordern Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, bei seinem Glückwunsch-Telegramm zum 70. (Ausland, 15.09.2019 - 00:08) weiterlesen...

Hongkonger Proteste: Ex-Gouverneur erwartet UN-Ansprache von London Der letzte britische Gouverneur von Hongkong, Chris Patten, hofft, dass Großbritannien die Proteste in Hongkong bei den Vereinten Nationen (UN) anspricht. (Ausland, 13.09.2019 - 09:11) weiterlesen...

Bericht: China geht in Deutschland gegen Hongkong-Aktivisten vor Nach Erkenntnissen der Bundesregierung versucht die chinesische Führung offenbar, in Deutschland gegen Demonstrationen von Aktivisten aus Hongkong vorzugehen. (Ausland, 12.09.2019 - 20:32) weiterlesen...

Grünen-Chefin mahnt Merkel zu mehr Druck auf China Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, wegen der aktuellen Krise in Hongkong den Druck auf China zu erhöhen und einen Exportstopp für Waffen und mögliche Überwachungstechnik zu verhängen. (Ausland, 12.09.2019 - 15:59) weiterlesen...

Hongkonger Aktivist weist Kritik an Treffen mit Maas zurück Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat Kritik an seinem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zurückgewiesen. (Ausland, 12.09.2019 - 14:50) weiterlesen...

Hongkonger Proteste: Merz hält Umgang mit China für zu defensiv Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hält den Umgang der Bundesregierung mit China in Bezug auf den Konflikt mit der Demokratiebewegung in Hongkong für zu rücksichtsvoll. (Ausland, 12.09.2019 - 12:13) weiterlesen...