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München - Die Elektromobilität auf deutschen Straßen nimmt zu.

07.05.2024 - 11:00:10

Consors Finanz Studie - Elektromobilität: Durchbruch mit Restzweifeln. Der Anteil der Elektroautos am Pkw-Bestand in Deutschland stieg laut Kraftfahrtbundesamt in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Er lag im Januar 2024 mit rund 4,32 Millionen (BEV und Hybrid) bei circa 7,1 Prozent des Fahrzeugbestands. Davon waren circa 1,4 Millionen reine E-Autos (BEV) - 39,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal 2024 schwächten sich jedoch die Zulassungszahlen ab und lagen bei vollelektrischen Fahrzeugen 14,1 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Dennoch - bei den Konsument:innen besteht Interesse an der Elektromobilität. Laut den Ergebnissen des Automobilbarometers 2024 "Motorists are in a fog" von Consors Finanz zeigt sich, dass sich erstmals die Mehrheit der Deutschen vorstellen kann, ein Elektroauto zu kaufen (30 Prozent vollelektrisch, 24 Prozent Plug-in-Hybrid). Diesel und Benziner kommen zusammen nur auf 48 Prozent. Damit liegt Deutschland etwa im weltweiten Durchschnitt von 57 Prozent (32 Prozent vollelektrisch, 25 Prozent Plug-in-Hybrid). Zum Vergleich: In Norwegen planen allein 43 Prozent der Befragten, ein reines Elektroauto zu kaufen. In China sind es sogar 65 Prozent.

Elektroauto für Deutsche kein alleiniger Heilsbringer

Die befragten Deutschen haben allerdings Zweifel, ob Elektroautos wirklich die ultimative Antwort auf die ökologischen Probleme sind. So sagen zwar 75 Prozent der Deutschen, dass technischer Fortschritt Autos insgesamt umweltfreundlicher machen wird (83 Prozent weltweit). Aber mit 52 Prozent glaubt nur etwa die Hälfte, dass Elektroautos den ökologischen Wandel bringen. Anders als der Rest der Welt. Hier glauben 67 Prozent der befragten Verbraucher:innen an das Elektroauto als ökologischen Problemlöser.

Die Skepsis der Deutschen zeigt sich in einem weiteren Punkt: Mit 49 Prozent glaubt weniger als die Hälfte, dass Elektroautos den Verbrenner komplett ersetzen werden. Weltweit halten dies dagegen 54 Prozent für realistisch.

Reichweite, Umweltverträglichkeit und Stromversorgung bleiben größte Sorgen

Reichweite und Umweltverträglichkeit sind für Verbraucher:innen wichtige Gründe, die gegen die Anschaffung eines Elektroautos sprechen. Für 40 Prozent der Deutschen ist die fehlende Reichweite ein Kaufhindernis (weltweit 31 Prozent). 37 Prozent verbinden mit dem Elektroauto noch ungelöste Umweltprobleme. Mit diesen Bedenken liegen die Deutschen deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 22 Prozent. In China sind es sogar nur 16 Prozent.

Zugleich machen sich 62 Prozent der befragten Deutschen Sorgen, ob sich genug Strom produzieren lässt, um den Bedarf einer flächendeckenden Elektromobilität zu bedienen (55 Prozent weltweit). Auch hier zeigen sich insbesondere die Chinesen deutlich zuversichtlicher. Dort halten 83 Prozent die Versorgung mit Strom für gesichert.

Der Kostenfaktor entscheidet nach wie vor

Knackpunkt bleibt für viele Deutsche der Kaufpreis. Er ist für 46 Prozent der befragten Deutschen das Hauptargument dafür, sich kein Elektroauto anzuschaffen (weltweit 48 Prozent). Beinahe drei Viertel sowohl der Befragten in Deutschland als auch weltweit befürchten darüber hinaus, dass steigende Stromkosten Elektroautos auf Dauer sogar teurer machen könnten als Benziner.

Dass die Bundesregierung Ende 2023 im Zuge der Haushaltsdebatte kurzfristig beschlossen hat, die staatlichen Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos komplett zu streichen, ist daher der falsche Weg. Denn 70 Prozent der Deutschen halten Subventionen für essenziell, um Autofahrer:innen zu helfen (79 Prozent weltweit). Die Abschaffung des Umweltbonus scheint bereits Folgen zu haben, wie an den Neuzulassungszahlen von vollelektrischen Fahrzeugen im ersten Quartal 2024 erkennbar ist.

An neue Technologien herantasten

"Die Studienergebnisse zeigen, dass in verschiedenen Punkten die Deutschen dem Elektroauto weiterhin skeptischer gegenüberstehen als Befragte in anderen Ländern", resümiert Bernd Brauer, Head of Mobility bei Consors Finanz. "Hier könnten flexible Finanzierungsmodelle wie das Leasing eine immer wichtigere Rolle spielen", sagt Brauer. "Sie ermöglichen den Käufer:innen, neue Technik ohne Investitionsrisiko auszuprobieren und damit die Restzweifel zu nehmen."

Weitere Informationen

Über die Studie

Die Verbraucherstudie wurde vom 28. Juni bis 17. Juli 2023 durch Harris Interactive in 16 Ländern durchgeführt: Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, USA und Türkei. Insgesamt wurden über 15.000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt (Online-Befragung über CAWI). Diese Personen wurden aus einer repräsentativen nationalen Stichprobe des jeweiligen Landes ausgewählt.

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