Zeitungsbericht - Zeitung: In Brandenburg dauern Insolvenzverfahren am längsten: Unternehmenspleiten drohen einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland zu einem unkalkulierbaren Risiko für Gläubiger zu werden. Seit der Reform des Insolvenzrechts vor zehn Jahren habe sich die Dauer der Verfahren auf gut 48 Monate verdoppelt, wie das «Handelsblatt» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung berichtet.
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Damit wachse die Unsicherheit, wann und in welchem Umfang Lieferanten oder Banken ihr Geld bekommen.

In Brandenburg müssten Gläubiger durchschnittlich 61 Monate und damit so lange wie in keinem anderen Bundesland warten, bis der Fall abgeschlossen ist. Im Saarland dauerten Insolvenzverfahren dagegen 44 Monate. Enorme Unterschiede gebe es aber auch zwischen den Amtsgerichtsstandorten. Die Spanne reiche von 29 bis 69 Monaten Abwicklungszeitraum.

Düsseldorf (ddp-lbg)