Bisher hat nur Bundesbildungsministerin Annette Schavan ihre erneute Kandidatur erklärt. Drei weitere Posten werden wegen des Ausscheidens von Roland Koch, Christian Wulff und Jürgen Rüttgers frei. Als Anwärter gelten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Der designierte hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sei noch nicht zu einer Kandidatur entschlossen, hieß es in der CDU. Diese Chance wolle Müller offenbar nutzen.
Der Ministerpräsident selbst war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, da er sich derzeit in Urlaub befindet. Die Staatskanzlei kündigte eine Stellungnahme nach seiner Rückkehr am Montag an und verwies auf ein Interview Müllers mit der «Bild am Sonntag» vom vergangenen Sonntag, in dem er dafür plädiert hatte, die CDU-Stellvertreterfrage erst nach der Sommerpause zu behandeln.
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