Berlin/Düsseldorf (ddp-nrw). Ein angeblicher neuer Chemieunfall sorgt bei den Wasserwerken an der Ruhr für Unruhe. Wie «Welt Online» am Donnerstag berichtet, wurde bereits Mitte Februar eine erhöhte Konzentration der Chemikalie Sulfolan in der Ruhr festgestellt. Demnach sollen bis zu vier Tonnen des Stoffes in die Lenne und dann weiter in die Ruhr geflossen - ohne dass die Öffentlichkeit davon unterrichtet worden sei. Sulfolan gilt demnach als gesundheitsgefährdend, wenn es verschluckt wird. Die Chemikalie kann akute oder chronische Gesundheitsschäden hervorrufen.

Dem Zeitungsbericht zufolge wurde Sulfolan im Trinkwasser mehrerer Wasserwerke an der Ruhr nachgewiesen. Die genaue Belastung des Trinkwassers sei bislang nicht veröffentlicht worden. In den vergangenen Jahren hatte unter anderem die Belastung der Ruhr mit der Industriechemikalie PFT für Schlagzeilen gesorgt.

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