Umweltschutz, Streit

Zum Start der "Grünen Woche" fordert Harald Ebner, Sprecher für Gentechnikpolitik der Grünen im Bundestag, eine strenge Regulierung neuer Gentechnik-Methoden wie Crispr, auch Genome-Editing genannt.

18.01.2017 - 14:42:21

Streit um Kennzeichnung von genetisch veränderten Pflanzen

"Wir müssen wissen, was in der Pflanze drinsteckt. Rückverfolgbarkeit verlangen wir auch bei jeder Kuh", sagte Ebner der "Zeit".

Es werde direkt in die DNA der Pflanze eingegriffen. "Wenn die Industrie von `neuen Züchtungstechnologien` redet, ist das Irreführung, denn es wird nichts `gezüchtet`. Der Eingriff in die Integrität der Zelle kann erhebliche unerwartete Folgen haben." Die Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Pflanzenzüchter, Stephanie Franck, widerspricht dieser Einschätzung: "Crispr greift im Gegensatz zur alten Gentechnik punktgenau ein", sagte sie der Zeitung. Sie wende sich gegen eine Kennzeichnung von Produkten, die mit den neuen Techniken verändert wurden. "Dann können wir Genome-Editing in Europa nicht nutzen. Eine Dinkelsorte, auf der Gentechnik steht, kann ich hier nicht verkaufen." Als Genome-Editing werden molekularbiologische Methoden wie Crispr bezeichnet. Sie können punktgenau in das Genom von Pflanzen, Tieren und Menschen eingreifen. In den USA sind die ersten Produkte auf dem Markt, die mit den neuen Methoden gezüchtet wurden. In der EU ist unklar, ob sie mit strengen Risikoprüfungen nach dem Gentechnikrecht zugelassen werden müssen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!