Natur, Tiere

Gelnhausen - Rund 300 Wissenschaftler arbeiten bei der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung - und seit kurzer Zeit auch eine vierbeinige wissenschaftliche Mitarbeiterin.

17.07.2017 - 13:54:06

Suche nach Wildtierproben - Feine Nase und vier Pfoten im Dienste der Wissenschaft

  • Training - Foto: Arne Dedert

    Labradorhündin «Maple» läuft beim Training in einem Waldstück in Wirtheim bei Gelnhausen. Foto: Arne Dedert

  • Belohnung - Foto: Arne Dedert

    Als speziell trainierte Suchhündin unterstützt «Maple» die Wissenschaftler bei Wildtiermonitoring und -forschung. Foto: Arne Dedert

  • Suche - Foto: Arne Dedert

    Labradorhündin «Maple» schnuppert beim Training   an einer Losungsprobe. Foto: Arne Dedert

  • Gefunden - Foto: Arne Dedert

    Labradorhündin «Maple» beim Training eine Losungsprobe entdeckt. Foto: Arne Dedert

  • Spürnase für die Senckenberg-Forschung - Foto: Arne Dedert

    Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Naturschutzgenetik des Senckenberg-Forschungsinstituts Gelnhausen, streichelt Labradorhündin «Maple» beim Training. Foto: Arne Dedert

  • Spürnase - Foto: Arne Dedert

    Labradorhündin «Maple» sucht beim Training in einem Waldstück in Wirtheim bei Gelnhausen nach Losungsproben. Foto: Arne Dedert

Training - Foto: Arne DedertBelohnung - Foto: Arne DedertSuche - Foto: Arne DedertGefunden - Foto: Arne DedertSpürnase für die Senckenberg-Forschung - Foto: Arne DedertSpürnase - Foto: Arne Dedert

Die einjährige Labrador-Hündin Maple ist Diensthund des Naturschutzgenetik-Teams am Standort Gelnhausen nahe Hanau. Sie unterstützt ihre menschlichen «Kollegen» bei der Suche nach Wildtierproben, vor allem von Luchsen, Wildkatzen und Wölfen.

Aus dem Kot der Tiere lasse sich mit etwas Glück ausreichend DNA-Material sicherstellen, um nicht nur die Tierart, sondern auch ein individuelles Tier nachzuweisen, erläuterte Laura Hollerbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hundeführerin von «Maple». Das erlaube dann auch Rückschlüsse auf die genetische Herkunft und die Wanderbewegungen der Tiere.

@ dpa.de