Haushalt, Steuern

WUPPERTAL - Die Spionageaffäre um angeblich auf deutsche Steuerfahnder angesetzte Spione der Schweiz könnte nach Angaben der "Bild"-Zeitung und der "Welt" (Online, Print: Freitag) um ein brisantes Kapitel reicher sein: Nach einem Bericht der Zeitungen haben Unbekannte das Auto eines Düsseldorfer Steuerfahnders während einer Besprechung im Finanzamt Wuppertal aufgebrochen.

04.05.2017 - 20:26:25

Presse: Steuerfahnder-Auto geknackt - Bezug zu Spionageaffäre?. Es seien Notizen zu einer angekauften Schweizer Steuer-CD gestohlen worden, heißt es weiter.

Das Düsseldorfer Finanzministerium bestätigte zwar den Diebstahl einer Unterlage aus einem aufgebrochenen Wagen, äußerte sich aber nicht zum Inhalt der Notizen. "Die Ermittlungsbehörden haben ihre Arbeit aufgenommen und werden von der Finanzverwaltung unterstützt", sagte Ministeriumssprecherin Ingrid Herden auf Anfrage.

Ein solcher Diebstahl könnte auch einen ganz gewöhnlichen kriminellen Hintergrund haben. Er trifft die Finanzbehörden aber in einer sensiblen Phase: Der Schweizer Geheimdienst soll einen bisher nicht identifizierten Spitzel in der Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen platziert haben. Das geht nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR aus dem Haftbefehl gegen den am vergangenen Freitag in Frankfurt verhafteten Schweizer Agenten Daniel M. hervor. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) reagierte empört. Das Auto des Düsseldorfer Steuerfahnders soll am Tag von M.s Verhaftung aufgebrochen worden sein.

Seit einigen Jahren haben mehrere deutsche Bundesländer CDs mit Bankdaten mutmaßlicher Steuersündern aus der Schweiz und Liechtenstein gekauft - allen voran NRW.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

SPD entscheidet über Sondierung - Dobrindt blockt SPD-Anliegen ab (Wirtschaft, 15.12.2017 - 07:32) weiterlesen...

Luxemburgs Premierminister will Digitalwirtschaft nicht nach Umsatz besteuern. "Es ist wichtig, dass wir das Spiel der Globalisierung mit den gleichen Regeln spielen, die für alle gelten", sagte Bettel der Deutschen Presse-Agentur. Über die Besteuerung der Digitalwirtschaft nach Umsatz statt nach Gewinn müsse die 35 Mitglieder zählende Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entscheiden. Auch die USA zählen zu den Mitgliedern. LUXEMBURG - Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel lehnt eine Besteuerung des Umsatzes großer Internet-Unternehmen ab. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 06:33) weiterlesen...

Berliner Doppelhaushalt unter Dach und Fach - Kritik an Rot-Rot-Grün. Nach fast 16-stündiger Marathonsitzung beschloss das Abgeordnetenhaus den Etat in der Nacht zum Freitag. Die Regierungsfraktionen von SPD, Linken und Grünen stimmten dafür, CDU, AfD und FDP dagegen. Der Doppelhaushalt ist der erste eigene der seit einem Jahr amtierenden Koalition. Er hat ein Volumen von 28,6 Milliarden Euro für 2018 und 29,4 Milliarden Euro für 2019. BERLIN - Der Berliner Landeshaushalt für die Jahre 2018 und 2019 ist unter Dach und Fach. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 05:19) weiterlesen...

Industrie: US-Steuersenkungen für Unternehmen sind 'Kampfansage'. Die Folge wären Wettbewerbsverzerrungen, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Investitionen anderswo und auch in Deutschland könnten dadurch sinken. Bei einer Senkung der US-Unternehmensteuern wäre auch eine Reform in Deutschland notwendig. BERLIN - Die deutsche Industrie hat die geplante massive Senkung der Unternehmensteuern in den USA als "absolute Kampfansage" bezeichnet. (Boerse, 15.12.2017 - 05:19) weiterlesen...

Gabriel: Europapolitik nicht nur nach dem Taschenrechner ausrichten. Macron sei ein Glücksfall für die Deutschen, schrieb der SPD-Politiker in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitag). DÜSSELDORF - Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel hat einen raschen Schulterschluss Deutschlands mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen EU-Reformpläne angemahnt. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 18:40) weiterlesen...

Macron setzt auf schnelle Regierungsbildung in Deutschland. Im Idealfall werde es im Februar oder März eine Koalition mit einem Regierungsprogramm geben, hieß es am Donnerstag nach einem Gespräch zwischen Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel aus Élyséekreisen. Es sei klar, dass es vorher keine Fortschritte bei großen EU-Reformprojekten geben könne. BRÜSSEL - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzt auf zügige Fortschritte bei der Regierungsbildung in Deutschland. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 18:24) weiterlesen...