Deutschland, Volkswirtschaft

WÜRZBURG - Wenn es nach SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geht, soll die Buchpreisbindung auch künftig bestehen bleiben.

08.09.2017 - 12:31:24

POLITIK: SPD-Kanzlerkandidat Schulz bekennt sich zur Buchpreisbindung. "Wenn wir die Preisbindung nicht hätten, dann könnten wir mit dem stationären Buchhandel nicht weiter machen", sagte Schulz bei einer Wahlkampfveranstaltung am Freitag in Würzburg. Der 61-Jährige ist gelernter Buchhändler und betrieb bis 1994 seine eigene Buchhandlung im nordrhein-westfälischen Würselen.

"Es ist ein hartes Geschäft", sagte er mit Blick auf die Konkurrenz durch große Ketten. "Wenn wir dieses Land regieren, wird es die Preisbindung nach wie vor geben. Da werden wir auch auf europäischer Ebene für sorgen, dass das nicht fällt", versprach Schulz.

Im Juli hatte die "WirtschaftsWoche" berichtet, dass die Monopolkommission derzeit an einem Sondergutachten zur Buchpreisbindung arbeite. Das Gutachten solle noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Sollte die Preisbindung fallen, würden Bestseller tendenziell billiger, Fachbücher hingegen teurer. Die Buchpreisbindung war in Deutschland 1888 eingeführt wurden.

Der Wahlkampfauftritt in Würzburg ist der erste von drei geplanten Auftritten von Schulz in Bayern am Freitag. Am Nachmittag wird er in Regensburg erwartet, am Abend in Bamberg. Dort wird er jeweils zu seinen Anhängern sprechen.

@ dpa.de

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