Indikatoren, Spanien

WIESBADEN / MÜNCHEN / LONDON - Die Wachstumsaussichten für Deutschland und den Euroraum werden zunehmend besser.

23.05.2017 - 17:07:40

GESAMT-ROUNDUP: Glänzende Wachstumsaussichten für Deutschland und Europa. Darauf deuten neue Stimmungsumfragen vom Dienstag hin. Während die Unternehmensstimmung in Deutschland auf den höchsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung stieg, hielt sich ein ähnlicher Indikator für den gemeinsamen Währungsraum auf hohem Niveau. Die Umfrageergebnisse deuteten auf ein stärkeres Wachstum hin, kommentierte das britische Analysehaus Capital Economics.

WIESBADEN/MÜNCHEN/LONDON - Die Wachstumsaussichten für Deutschland und den Euroraum werden zunehmend besser. Darauf deuten neue Stimmungsumfragen vom Dienstag hin. Während die Unternehmensstimmung in Deutschland auf den höchsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung stieg, hielt sich ein ähnlicher Indikator für den gemeinsamen Währungsraum auf hohem Niveau. Die Umfrageergebnisse deuteten auf ein stärkeres Wachstum hin, kommentierte das britische Analysehaus Capital Economics.

ROUNDUP: Pleitebedrohtes Griechenland hofft auf Fortschritte bei Hilfskrediten

BRÜSSEL - Die Entscheidung über neue Griechenland-Hilfen droht erneut zur Hängepartie zu werden. Die Finanzminister der Euro-Staaten konnten sich in der Nacht zum Dienstag in Brüssel nicht auf neue Hilfszusagen verständigen - ein Beschluss soll nun am 15. Juni fallen. Athen wird langsam ungeduldig: Ein Regierungssprecher forderte am Dienstag, Deutschland und der Internationale Währungsfonds (IWF) müssten ihre Differenzen überbrücken.

ROUNDUP/Arbeitsmarktreform in Frankreich: Macron spricht mit Sozialpartnern

PARIS - Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron hat sich zur Vorbereitung einer heiklen Arbeitsmarktreform mit Spitzenvertretern der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände getroffen. Regierungssprecher Christophe Castaner warnte Kritiker davor, aus Protest gegen die geplante Lockerung des Arbeitsrechts für Stillstand im Land zu sorgen. Niemand habe das Recht, "Frankreich zu blockieren, wenn man mit dieser oder jener Maßnahme nicht einverstanden ist", sagte er am Dienstag im Sender France 2. Im vergangenen Jahr hatten heftige Protestaktionen gegen eine Arbeitsmarktreform Raffinerien lahmgelegt und zu Engpässen an Tankstellen geführt.

USA: Neubauverkäufe fallen deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im April überraschend deutlich gefallen. Sie seien im Vergleich zum Vormonat um 11,4 Prozent gesunken, teilte das Handelsministerium am Dienstag mit. Das ist der stärkste Rückgang seit zwei Jahren. Volkswirte hatten lediglich mit einem Minus von 1,8 Prozent gerechnet. Im März waren die Verkäufe noch um 5,8 Prozent gestiegen.

Trump will US-Staatsausgaben massiv kürzen

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will die Staatsausgaben der USA massiv zurückfahren. In den nächsten zehn Jahren sollen 3,6 Billionen US-Dollar an Ausgaben gekürzt werden, geht aus seinem Haushaltsentwurf vor, den die Regierung am Dienstag in Washington vorstellte. Allerdings ist der Entwurf nicht viel mehr als eine Diskussionsgrundlage. Er muss von beiden Kammern des Kongresses in identischer Weise beschlossen werden. Es werden in diesem parlamentarischen Prozess erhebliche Änderungen erwartet.

ROUNDUP/Unions-Fraktionschefs: 'Mindestens' 15 Milliarden Steuersenkungen

MÜNCHEN - In der Union nimmt die Debatte über den Umfang geplanter Steuersenkungsversprechen Fahrt auf. Die Unions-Fraktionschefs aus Bund und Ländern fordern nun ein jährliches Entlastungsvolumen von "mindestens" 15 Milliarden Euro. So steht es in einem Papier, dass die CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz nach Abschluss ihrer Tagung am Dienstag in München vorgestellt hat.

Gabriel: Polen kann mehr für Europa tun

WARSCHAU - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat von Polen mehr Einsatz für Europa gefordert. "Wir würden uns wünschen, dass sich Polens Regierung noch mehr für Europa engagiert und sich deutlich zu europäischen Werten bekennt", sagte Gabriel in einem Interview der polnischen Zeitung "Gazeta Wyborcza" (Dienstag). "Wir wollen ein starkes Europa", betonte er. Der Sieg des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron sei eine große Chance für eine "Erfrischungskur" und Vorschläge zur Stärkung der Gemeinschaft. "Das schaffen wir nicht allein, dafür brauchen wir auch die Polen an Bord", sagte Gabriel.

Merkel erinnert USA: Sind beim Klimaschutz 'Schicksalsgemeinschaft'

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Blick auf die USA vor einem Ermüden im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel gewarnt. "Wir haften füreinander, wir sind eine Schicksalsgemeinschaft", sagte Merkel am Dienstag beim Petersberger Klimadialog in Berlin. Es bleibe noch viel zu tun, um die Verpflichtungen des Pariser Weltklimavertrags zur Begrenzung der Erderwärmung umzusetzen: "Jetzt kommt die Probe aufs Exempel."

ROUNDUP: Ifo-Geschäftsklima steigt auf Rekordhoch

MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist so gut wie nie. Das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima stieg im Mai um 1,6 Punkte auf 114,6 Zähler, wie die Münchner Forscher am Dienstag mitteilten. Das ist ein Rekordwert. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, allerdings nur auf 113,1 Punkte.

RATING: S&P stellt Brasilien unter verschärfte Beobachtung

LONDON/FRANKFURT - Die Ratingagentur Standard & Poor's reagiert auf die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Brasiliens Staatspräsidenten Michel Temer. In der Nacht auf Dienstag teilten die Bonitätsprüfer mit, die Kreditnote des Landes werde unter verschärfte Beobachtung (Creditwatch Negative) gestellt.

Frankreich: Geschäftsklima hellt sich auf

PARIS - Das Geschäftsklima in der französischen Wirtschaft hat sich im Mai wie erwartet leicht aufgehellt. Der vom Statistikinstitut Insee veröffentlichte Indikator stieg um einen Punkt auf 105 Zähler, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Höher hatte der Wert zuletzt Mitte 2011 gelegen. Analysten hatten mit dem jüngsten Anstieg gerechnet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Deutschland: Ifo-Geschäftsklima trübt sich erneut ein. Das Geschäftsklima fiel um 0,7 Punkte auf 115,2 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Bankvolkswirte hatten dagegen einen geringfügigen Zuwachs erwartet. Sowohl die Erwartung für das kommende halbe Jahr als auch die Bewertung der aktuellen Lage fielen schlechter aus. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im September zum zweiten Mal in Folge eingetrübt. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 10:16) weiterlesen...

Ein Hauch Optimismus: Italien hebt Wirtschaftsprognosen an. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni am Samstag in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. "Vielleicht hält der ein oder andere diese Prognose für zu optimistisch, ich betrachte sie als vollkommen gerechtfertigt", sagte Finanzminister Pier Carlo Padoan. ROM - Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 18:11) weiterlesen...

Paris setzt Verordnungen für Arbeitsmarktreform in Kraft. Staatspräsident Emmanuel Macron hatte die Texte am Freitag unterzeichnet. Erste Reform-Bausteine wie die Regelung zur Heimarbeit sind nach den Worten des Staatschefs sofort anwendbar, bei anderen könne dies noch bis zum Jahreswechsel dauern. PARIS - Die französische Regierung hat die Verordnungen für die Arbeitmarktreform am Samstag veröffentlicht und damit in Kraft gesetzt. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 16:10) weiterlesen...

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AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus den USA im Überblick. FRANKFURT - In den USA stehen in der Woche vom 25. bis 29. September nur wenige Konjunkturdaten mit größerer Bedeutung an. Gesteigertes Interesse dürfte Wachstumszahlen aus dem zweiten Quartal zukommen, obwohl es sich lediglich um eine dritte Schätzung handelt. Außerdem stehen Daten zum Auftragseingang für langlebige Güter auf dem Programm. Die Zahlen werden als Indikator für die Investitionstätigkeit der Unternehmen angesehen. AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus den USA im Überblick (Wirtschaft, 22.09.2017 - 19:54) weiterlesen...

AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick. FRANKFURT - In der Woche vom 25. bis 29. September stehen in der Eurozone eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten auf dem Kalender. Konjunkturelle Frühindikatoren werden für die Eurozone insgesamt und für wichtige Einzelstaaten erwartet. Für den Währungsraum werden zudem die Verbraucherpreise für den Monat September veröffentlicht. AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick (Wirtschaft, 22.09.2017 - 19:53) weiterlesen...