Indikatoren, Deutschland

WIESBADEN - Die Arbeitskosten in der deutschen Industrie liegen deutlich über dem EU-Schnitt.

11.04.2017 - 09:18:23

Arbeitsstunde in deutscher Industrie deutlich teurer als EU-Schnitt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag kostete eine Arbeitsstunde im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders stark im internationalen Wettbewerb steht, im vergangenen Jahr durchschnittlich 38,70 Euro und damit 47 Prozent mehr als im Durchschnitt der Gemeinschaft. Teurer war es nur in Dänemark, Belgien und Schweden. Das Gefälle zwischen den wirtschaftlich starken und den schwächeren EU-Staaten ist sehr groß. Am Ende der Skala steht Bulgarien mit 3,70 Euro je Arbeitsstunde.

Bei den privaten Dienstleistungen lag Deutschland mit 30,50 Euro europaweit auf dem neunten Platz und 19 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Insgesamt zahlten Industrie und Dienstleister 33,40 Euro je Arbeitsstunde, 30 Prozent mehr als im EU-Schnitt. Eine ähnliche Zahl hatte vergangene Woche Eurostat veröffentlicht. Allerdings erfasste die Europäische Statistikbehörde mehr Wirtschaftsbereiche.

Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen, also unter anderem den Beiträgen der Arbeitgeber zur Sozialversicherung. In Deutschland lagen die Lohnnebenkosten mit zusätzlich 28 Euro je 100 Euro Bruttoverdienst unter dem EU-Schnitt von 31 Euro.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

USA: Frühindikatoren steigen überraschend stark. Er habe um 1,2 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 16:13) weiterlesen...

OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in Großbritannien. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der OECD zur Lage auf dem britischen Arbeitsmarkt. Im Zuge des Brexits könnte sich der Mangel an Fachkräften in der britischen Wirtschaft weiter verstärken. PARIS - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung angemahnt. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 14:18) weiterlesen...

Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr. Im Oktober legten die Ausfuhren zum vierten Mal hintereinander zweistellig zu. Es war zudem der elfte Monat in Folge, in dem die Exporte stiegen. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (487 Mrd Euro) - dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 2008, also vor der Finanzkrise. TOKIO - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China halten Japans Exportwirtschaft weiter am Laufen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 08:37) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise steigen schwächer. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Montag lagen die Erzeugerpreise 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im September hatte die Jahresrate 3,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 0,3 Prozent. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. WIESBADEN - In Deutschland sind die Preise auf Unternehmensebene im Oktober schwächer gestiegen als im Vormonat. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 08:02) weiterlesen...

Weniger Wohnungen in Deutschland genehmigt. Die Zahl der Baugenehmigungen sank um fast 20 000 oder 7,0 Prozent auf knapp 257 000, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. In knapp 226 000 Fällen ging es dabei um Neubauten (minus 4,8 Prozent). WIESBADEN - Trotz hoher Nachfrage in den Ballungsgebieten wurden in Deutschland in den ersten drei Quartalen deutlich weniger Wohnungen genehmigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 11:53) weiterlesen...

Eurozone: Rekordüberschuss in Leistungsbilanz. Nach Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Freitag legte der Überschuss bereinigt auf 37,8 Milliarden Euro zu. Dies ist der dritte Anstieg in Folge und der höchste Überschuss seit Entstehung der Eurozone. Im Monat zuvor hatte der Überschuss bei revidiert 34,5 (zunächst 33,3) Milliarden Euro gelegen. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im September weiter gestiegen und hat ein Rekordhoch erreicht. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 10:40) weiterlesen...