Produktion, Absatz

WIESBADEN - Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft hat im Sommer an Tempo zugelegt.

09.10.2017 - 17:18:40

Stärkster Produktionsanstieg seit 6 Jahren. Im August sei die Produktion in den Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes so stark gestiegen wie seit sechs Jahren nicht mehr, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Im Monatsvergleich habe sie um 2,6 Prozent zugelegt. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Juli 2011. Nach einer starken ersten Jahreshälfte wird allgemein damit gerechnet, dass die deutsche Wirtschaft den robusten Wachstumskurs im dritten Quartal fortsetzt.

WIESBADEN - Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft hat im Sommer an Tempo zugelegt. Im August sei die Produktion in den Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes so stark gestiegen wie seit sechs Jahren nicht mehr, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Im Monatsvergleich habe sie um 2,6 Prozent zugelegt. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Juli 2011. Nach einer starken ersten Jahreshälfte wird allgemein damit gerechnet, dass die deutsche Wirtschaft den robusten Wachstumskurs im dritten Quartal fortsetzt.

Eurozone: Anlegerstimmung steigt auf Zehnjahreshoch - Sentix

FRANKFURT - Die Anlegerstimmung im Euroraum hat sich im Oktober von hohem Niveau aus weiter verbessert. Der vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg um 1,5 Zähler auf 29,7 Punkte, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juli 2007. Analysten hatten einen schwächeren Zuwachs auf 28,5 Punkte erwartet.

China: Dämpfer für Stimmung bei kleineren und privaten Dienstleister

PEKING - In China hat sich die Stimmung bei kleineren und privaten Dienstleistern wieder eingetrübt. Im September ging der vom Magazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator für den Dienstleistungssektor auf 50,6 (August: 52,7) Punkte zurück. Dies teilte das Wirtschaftsmagazin am Montag in Peking mit. Damit fiel das Stimmungsbarometer auf ein 21-Monatstief.

Madrid will mit 'harter Hand' auf Unabhängigkeitserklärung reagieren

MADRID/BARCELONA - Am Tag vor dem Auftritt von Carles Puigdemont vor dem Regionalparlament von Katalonien hat die Zentralregierung in Madrid den katalanischen Regierungschef mit scharfen Worten vor der Ausrufung der Unabhängigkeit gewarnt. Der Sprecher der Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy, Pablo Casado, wies am Montag in Madrid auch alle Aufrufe zum Dialog erneut zurück. "Wir werden nicht nachgeben, und es gibt auch nichts zu verhandeln mit den Putschisten", sagte Casado vor Journalisten.

ROUNDUP: Krise zwischen Türkei und USA - Protest gegen Steudtner-Anklage

ISTANBUL - Mitten im Streit mit Deutschland hat die Türkei nun auch eine massive diplomatische Krise mit den USA: Die US-Regierung stoppte die Vergabe von Visa an allen diplomatischen Vertretungen in der Türkei auf unbestimmte Zeit. Grund war die Inhaftierung eines türkischen Mitarbeiters des US-Generalkonsulats in Istanbul. Die Regierung in Ankara reagierte, indem sie ebenfalls die Vergabe von Visa an US-Staatsbürger aussetzte. Der Geschäftsträger der US-Botschaft wurde am Montag ins Außenministerium in Ankara einbestellt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

ROUNDUP/Brexit-Zwist: London und Brüssel ermahnen sich gegenseitig

LONDON/BRÜSSEL - Die Brexit-Verhandlungen stecken in ernsten Schwierigkeiten. Zum Auftakt der fünften Runde über den britischen EU-Austritt ermahnten sich London und Brüssel am Montag gegenseitig zu Bewegung, ohne selbst Zugeständnisse anzudeuten. Die Gespräche in Brüssel begannen dann ohne Brexit-Minister David Davis und EU-Chefunterhändler Michel Barnier, die Experten in Arbeitsgruppen das Feld überließen.

OECD-Indikator signalisiert stabiles Wachstum

PARIS - Die Konjunkturaussichten im OECD-Raum sind im August stabil geblieben. Dies signalisiert der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhobene Frühindikator CLI, wie die OECD am Montag in Paris mitteilte. Der Indikator deute auf ein stabiles Wachstum in vielen OECD-Ländern hin, kommentierte die Organisation. In Italien ziehe die Konjunktur an, in Großbritannien stünden die Zeichen dagegen weiter auf ein schwächeres Wachstum.

EZB sieht Banken im Euroraum gerüstet für Zinsschocks

FRANKFURT - Die Großbanken im Euroraum sind nach Einschätzung der Europäische Zentralbank (EZB) grundsätzlich gerüstet für plötzlich steigende Zinsen. Insgesamt gebe es keinen Grund zur Sorge, sagte Korbinian Ibel, Generaldirektor bei der EZB-Bankenaufsicht bei der Vorstellung der Ergebnisse des abgespeckten Stresstests am Montag in Frankfurt. Die meisten Geldhäuser managen der EZB zufolge die Risiken gut. 51 Institute brauchen nach den Ergebnissen des Tests allerdings etwas mehr Kapital. Eigenkapital gilt als Puffer für Krisen.

ROUNDUP: Trump legt scharfe Forderungen zur Einwanderungspolitik vor

WASHINGTON - Die US-Regierung von Donald Trump hat eine Liste mit scharfen Forderungen zur Einwanderungspolitik vorgelegt. Den Katalog, der unter anderem eine Mauer an der Grenze zu Mexiko sowie ein härteres Vorgehen gegen unbegleitete minderjährige Einwanderer vorsieht, schickte das Weiße Haus am Sonntag an den Kongress. Von den Forderungen macht Trump es abhängig, ob es zu einer Vereinbarung mit den Demokraten über eine Regelung kommt, die Hunderttausenden jüngeren illegalen Immigranten das Verbleiben in den USA erlauben würde. Von führenden Demokraten, die auf eine Einigung mit dem republikanischen Präsidenten gesetzt hatten, kam prompt Kritik.

USA: Kreditvergabe an Verbraucher steigt schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den Vereinigten Staaten hat das Volumen der Verbraucherkredite im August nicht so deutlich zugelegt wie Experten erwartet hatten. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 13,1 Milliarden US-Dollar zugenommen, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Zuwachs um 15,5 Milliarden Dollar erwartet. Im Vormonat war das Kreditvolumen um revidierte 17,7 (zuvor 18,5) Milliarden Dollar gestiegen./he

USA heben Sanktionen gegen den Sudan auf

WASHINGTON - Die USA heben die Wirtschaftssanktionen gegen den Sudan auf. Das Außenministerium teilte am Freitag in Washington mit, man erkenne damit die fortgesetzten Bemühungen der Regierung in Khartum um einen Waffenstillstand in dem von internen Konflikten erschütterten Land an. Außerdem habe der Sudan sehr gut mit den USA bei der Terrorbekämpfung und dem Umgang mit regionalen Konflikten kooperiert. Die Sanktionen waren mit dem Vorwurf der Terrorunterstützung begründet worden.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Continental will in wenigen Jahren mit Elektroantrieben Geld verdienen. Laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer soll die Sparte bis 2021 aus der Verlustzone kommen. "Absatz und Umsatz müssen erst noch kräftig steigen", schränkte Schäfer allerdings im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) ein. HANNOVER/FRANKFURT - Das vom Autozulieferer Continental mit hohen Investitionen aufgebaute Geschäft mit Elektro- und Hybridantrieben soll schon in wenigen Jahren Gewinn abwerfen. (Boerse, 15.12.2017 - 21:51) weiterlesen...

WDH: S21-Architekt sieht Kosten von Bahnprojekt bei 10 Milliarden Euro. Dieser Teil fehlte in der Vorabversion des "Spiegels". (Im ersten Absatz, zweiter Satz wurde das Zitat ergänzt um: "... wenn Sie alle Bahnstrecken hinzunehmen". (Boerse, 15.12.2017 - 21:01) weiterlesen...

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Bahn lässt ICE-Züge wegen Winterwetters langsamer fahren. Die maximale Geschwindigkeit werde vorsorglich auf 200 Kilometer pro Stunde reduziert, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Freitagabend mit. Fahrgäste müssten sich darauf einstellen, dass sie auf wichtigen Strecken daher "10 bis 20 Minuten" länger unterwegs sind. Parallel arbeitet der Konzern weiter daran, die technischen Probleme auf der Neubaustrecke Berlin-München in den Griff zu bekommen. BERLIN - Wegen des erwarteten Schneewetters lässt die Bahn ihre ICE-Züge am Wochenende etwas langsamer fahren. (Boerse, 15.12.2017 - 18:20) weiterlesen...

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