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Wenn es um den Düngemittel- und Salzhersteller Kali & Salz, kurz K+S geht, geht es mit Blick auf die Perspektiven immer um Glaubensfragen.

14.11.2016 - 14:30:05

K+S: Das ist viel Hoffnung drin - zu viel?. Die beeindruckende Rallye der letzten Tage ? was ist sie wert? Kann sie Bestand haben, weitergehen ? oder fällt sie in sich zusammen.

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Wenn es um den Düngemittel- und Salzhersteller Kali & Salz, kurz K+S geht, geht es mit Blick auf die Perspektiven immer um Glaubensfragen. Die beeindruckende Rallye der letzten Tage ? was ist sie wert? Kann sie Bestand haben, weitergehen ? oder fällt sie in sich zusammen. Das hängt von mehreren Faktoren ab:

Wie entwickelt sich die Konkurrenz, die in dieser Branche gerade im Düngemittelbereich hart ist? Kommt es zu einem harten Winter, so dass der Umsatz im Bereich der Salze einen guten Beitrag zum Ergebnis leisten kann? Wie geht es mit der Erfüllung der strengen Umweltauflagen im Bereich der Abwasserentsorgung weiter? Aber vor allem eines ist aktuell im Fokus: Wird K+S auch vom erhofften Wirtschaftswachstum durch die neue Trump-Regierung profitieren?

 

Anlegerverlag Exklusiv-Report

 

Das ist eine spannende, aber eben jetzt noch nicht beantwortbare Frage. Dass da aber einige darauf setzen, deutet sich im Chart an: Sie sehen, dass K+S bereits am 9.11. im Zuge der überraschenden Jubel-Rallye nach dem Trump-Sieg aus ihrem Abwärtstrend ausgebrochen war. Die Quartalsbilanz mit den gehaltenen Jahresprognosen sorgte erst am 10.11. für weitere Käufe, da man da mit Schlimmerem gerechnet hatte. Da ist also relativ viel Hoffnung im Kurs ? und das heißt, dass man dieses momentan positive Bild engmaschig beobachten muss. Zumal:

Dieser Ausbruch sieht tadellos aus, gerade weil es zuvor gelang, die (im Chart blaue) 20-Tage-Linie dabei zu verteidigen. Aber jetzt ist die Aktie an die wichtigere 200-Tage-Linie (rot) herangelaufen ? und kommt bislang noch nicht von dieser los. Das muss aber zügig gelingen, damit die Akteure nun nicht zu zaudern beginnen.

Zieht K+S weiter an, würde es aus charttechnischer Sicht erst wieder im Bereich zwischen 22 und 23 Euro eng, denn dort sind mehrere Zwischenhochs, wobei das letzte unter hohen Umsätzen (blaue Kreise, Umsätze unten im Chart) zustande kam und danach in einen Kursrutsch mündete, da könnte das durchkommen schwierig werden. Zur Absicherung dieser noch eher wacklig positiven Konstellation würde sich momentan ein Stoppkurs um 18,40 Euro anbieten.

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