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Wenige Stunden vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank halten sich Anleger an den deutsche Börsen lieber zurück.

14.12.2016 - 15:32:05

Börse in Frankfurt - Gespannte Ruhe vor US-Zinsentscheid

Frankfurt/Main - Überwiegend im Minus haben deutsche Aktien vor der US-Leitzinsentscheidung verharrt. Die amerikanische Notenbank Fed dürfte zum zweiten Mal nach der weltweiten Finanzkrise ihren Leitzins anheben.

Ein Zinsschritt gilt am Markt aber als eingepreist. Aus Expertensicht ist es deshalb auch viel interessanter, welchen Kurs die Fed im kommenden Jahr fährt. In diesem Punkt haben sich viele Experten auf zwei weitere Erhöhungen 2017 festgelegt.

Der Dax notierte am Nachmittag 0,40 Prozent tiefer bei 11 239,54 Punkten. Tags zuvor hatten die Anleger nach einem ruhigen Wochenauftakt nochmals zugegriffen und den deutschen Leitindex mit 11 300 Punkten auf einen weiteren Höchststand seit einem Jahr getrieben. Seit dem Zwischentief bei rund 10 400 Punkten Anfang des Monats gewann der Dax damit gut 8,5 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Mittwoch 0,54 Prozent auf 21 650,93 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,73 Prozent auf 1737,24 Punkte abwärts. Der EuroStoxx 50  als Leitindex der Eurozone sank um 0,58 Prozent auf 3217,97 Zähler.

Unter den Einzelwerten standen die Papiere der Deutschen Pfandbriefbank im Anlegerfokus. Sorgen um eine mögliche Haftung für Altlasten der Hypo Real Estate (HRE) ließen die Aktien des Instituts zeitweise um mehr als 11 Prozent einbrechen. Zuletzt notierten sie noch 5,7 Prozent im Minus. Die Rechtsnachfolgerin der HRE muss möglicherweise für Verluste von umgerechnet 134 Millionen Euro durch ausgelagerte HRE-Kredite haften.

Die Metro-Aktien reagierten mit einem Kurssprung von zuletzt 2,6 Prozent auf aktuelle Geschäftszahlen und den Dividendenvorschlag. Zwischenzeitlich erreichten sie den höchsten Stand seit über 18 Monaten.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,14 Prozent am Vortag auf 0,11 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,14 Prozent auf 141,85 Punkte. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gewann 0,23 Prozent auf 162,25 Punkte. Der Euro wurde zuletzt mit 1,0643 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0610 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9425 (0,9438) Euro.

@ dpa.de

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