Spanien, Italien

WDH / EZB-Chef Draghi: Inflation nur zeitweise gedämpft

27.06.2017 - 11:44:25

WDH/EZB-Chef Draghi: Inflation nur zeitweise gedämpft. (Wiederholung: Wochentag im zweiten Satz wurde korrigiert.)

SINTRA - Die schwache Inflation im Euroraum ist aus Sicht von EZB-Präsident Mario Draghi vor allem auf zeitlich begrenzte Entwicklungen zurückzuführen. "Zwar gibt es immer noch Faktoren, die auf dem Inflationstrend lasten", sagte Draghi am Dienstag zur Eröffnung der jährlichen Notenbankkonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) im portugiesischen Sintra. Zurzeit seien dies aber vor allem temporäre Faktoren, durch die eine Zentralbank normalerweise "hindurchsehen" könne.

Der Euro reagierte auf die Äußerungen Draghis mit Kursgewinnen. Aus dem Handel wurde dies mit den Aussagen Draghis zur Inflation begründet, die früher oder später für eine weniger lockere Geldpolitik sprächen. Zudem äußerte sich Draghi zuversichtlich zur konjunkturellen Lage im Euroraum. Vieles deute auf eine stärkere und breitere wirtschaftliche Erholung des Euroraums hin, sagte der EZB-Chef. Dennoch sei es erforderlich, die Geldpolitik weiter locker zu halten, damit die Inflation nachhaltig und selbsttragend steige. "Wir brauchen Ausdauer in unserer Geldpolitik."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Länder einig über neue Regeln gegen Sozialdumping. So sollen entsandte Arbeitnehmer aus anderen EU-Ländern künftig genauso bezahlt werden wie einheimische Kollegen. Die Sozialminister billigten diese Reform der sogenannten Entsenderichtlinie in der Nacht zum Dienstag in Luxemburg. Sie muss nun noch mit dem Europaparlament abgeglichen werden. LUXEMBURG - Nach jahrelangem Streit haben sich die EU-Länder auf neue Regeln zum Schutz vor Sozial- und Lohndumping geeinigt. (Wirtschaft, 24.10.2017 - 05:53) weiterlesen...

Durchbruch für neue EU-Regeln gegen Sozialdumping. Dies ist Teil einer Reform der Entsenderichtlinie, auf die sich die EU-Sozialminister am Montagabend in Luxemburg einigten. Den Durchbruch gab EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen auf Twitter bekannt. LUXEMBURG - Entsandte Arbeitnehmer aus einem anderen EU-Land sollen künftig grundsätzlich genauso bezahlt werden wie einheimische Kollegen. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 23:16) weiterlesen...

Barnier erwartet baldige Fortschritte in Brexit-Gesprächen. Die Chancen stünden gut, dass die EU-Staats- und -Regierungschefs bei ihrem Gipfel im Dezember entsprechende Beschlüsse fassen könnten, sagte Barnier dem "Handelsblatt" (Dienstag) und vier weiteren europäischen Zeitungen. "Das Fenster steht offen, alle strengen sich an, und ich glaube daher, dass es möglich ist", betonte Barnier. BERLIN - Der Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier, ist guter Dinge, dass noch vor Jahresende die zweite Verhandlungsphase über die künftigen Beziehungen der EU zu Großbritannien beginnen kann. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 22:04) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Moderate Gewinne - Nur Ibex 35 im Minus. Als Kursstütze erwies sich der weiter sinkende Eurokurs , der tendenziell Exporte aus der Europäischen Union in Länder außerhalb des Währungsraums verbilligt. Allerdings schob die Zurückhaltung der Anleger vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag zu viel Euphorie einen Riegel vor. Im Fokus steht weiterhin auch die Katalonien-Krise, die aber lediglich den spanischen Markt belastete. PARIS/LONDON/MADRID - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Montag überwiegend mit moderaten Gewinnen in die neue Woche gestartet. (Boerse, 23.10.2017 - 18:41) weiterlesen...

Zähes Ringen um neue EU-Regeln gegen Sozialdumping. Auf dem Tisch lag die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Die bisher oft schlecht bezahlten EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Arbeitnehmer. Vorab äußerten sich Teilnehmer optimistisch. Doch zogen sich die Verhandlungen in Luxemburg in die Länge. LUXEMBURG - Die EU-Sozialminister haben am Montag stundenlang um die Verschärfung der Regeln gegen Sozialdumping gerungen. (Wirtschaft, 23.10.2017 - 18:24) weiterlesen...

EU-Kommission plant neue Hürden für Nord Stream 2. BRÜSSEL - Vor dem deutsch-russischen Pipelineprojekt Nord Stream 2 bauen sich neue Schwierigkeiten auf. Die EU-Kommission will am 8. November eine Änderung von EU-Regeln vorschlagen und doch noch den Weg zu Verhandlungen mit Russland ebnen, wie ein EU-Beamter am Montag bestätigte. Dass die Gasleitung wie geplant 2019 betriebsbereit sei, erwarte er nicht. EU-Kommission plant neue Hürden für Nord Stream 2 (Boerse, 23.10.2017 - 17:13) weiterlesen...