Japan, Deutschland

WASHINGTON / PARIS - IWF-Chefin Christine Lagarde wird während des gegen sie angestrengten Strafprozesses offiziell Urlaub beim Weltwährungsfonds nehmen.

30.11.2016 - 22:53:25

Lagarde macht für Gerichtsverfahren Urlaub beim IWF. Eine IWF-Sprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Informationen des französischen Magazins "L'Obs".

Lagarde hatte dem Magazin auf die Frage, ob sie die Arbeit ruhen lassen werde, geantwortet: "Ja." Dann fügte die Französin hinzu: "Am Abend und in der Nacht werde ich meine E-Mails anschauen und auf dringende Dinge antworten." Man solle nicht denken, dass sie die Weltwirtschaft in der Luft hängen lassen werde. "Ich werde das tun, was ich tun würde, wenn ich in den Ferien wäre." Die Sprecherin fügte hinzu, dass während Lagardes Abwesenheit routinemäßig für eine Vertretungslösung beim IWF gesorgt sei.

Lagarde steht vom 12. Dezember an wegen einer umstrittenen Millionenzahlung aus ihrer Zeit als Finanzministerin in Frankreich vor Gericht. Ihr wird Fahrlässigkeit im Amt vorgeworfen. Lagarde hatte 2007 grünes Licht für ein Schiedsverfahren gegeben, das dem Geschäftsmann Bernard Tapie eine Entschädigung von 400 Millionen Euro zusprach. Der Schiedsspruch wurde inzwischen von der Justiz aufgehoben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Australische Behörde untersucht Takata-Airbags. Von den defekten Modellen gehe Lebensgefahr aus, weil sie falsch auslösen und dabei Metallsplitter auf die Autoinsassen schleudern könnten, sagte der Chef der Behörde ACCC, Rod Sims, am Montag. Die ACCC bat die australische Regierung sowie Autohersteller um ihre Mithilfe. MELBOURNE - Nach einer Reihe von Todesfällen durch defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata hat die australische Verbraucherschutzbehörde eine Untersuchung eingeleitet. (Boerse, 24.07.2017 - 14:17) weiterlesen...

'Dunkirk' stürmt an Spitze von Nordamerikas Kinocharts. Das Drama über die verzweifelte Lage von Hunderttausenden Soldaten im französischen Küstenort Dünkirchen beim Angriff der Nazis im Mai 1940 stürmte am Wochenende an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. LOS ANGELES - Seit Steven Spielbergs "Der Soldat James Ryan" 1998 ist kein Film über den Zweiten Weltkrieg mehr so erfolgreich in Nordamerika angelaufen: Mit "Dunkirk" landete der gebürtige Brite Christopher Nolan jetzt einen Volltreffer. (Boerse, 24.07.2017 - 13:18) weiterlesen...

Bundesbank sieht in Protektionismus ernste Gefahr für die Weltwirtschaft. "Protektionistische Tendenzen stellen eine bedeutende Gefahr für die Weltwirtschaft dar", hieß es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Die Notenbanker räumten zwar ein, dass insbesondere Geringverdiener unter den Folgen der Globalisierung zu leiden haben. Dieses Argument eigene sich aber nicht als Rechtsfertigung für Angriffe auf das bestehende Handelssystem. Die Experten der Bundesbank raten vielmehr, die Regeln des internationalen Handels weiterzuentwickeln. FRANKFURT - Die Bundesbank sieht jüngste Bestrebungen für mehr Abschottung einzelner Volkswirtschaften mit großer Sorge. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 12:02) weiterlesen...

Aktien Asien: Uneinheitlich - Anleger warten ab. Am Freitag war bereits der Rekordlauf einiger wichtiger US-Indizes ins Stocken geraten. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI - In Asien halten sich die Anleger zu Wochenbeginn lieber erst einmal an der Seitenlinie auf. (Boerse, 24.07.2017 - 08:08) weiterlesen...

IWF-Prognose: Deutschlands Wachstum leicht unter dem der Eurozone. Die Bundesrepublik kann 2017 laut aktueller Prognose mit einer Steigerung ihrer Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent und 2018 dann um weitere 1,6 Prozent rechnen. Für alle Euroländer setzt der IWF leicht höhere Raten von 1,9 (2017) und 1,7 (2018) Prozent an. Dies geht aus dem jüngsten Ausblick der Organisation hervor, der am Montagmorgen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur vorgestellt wurde. Der IWF hob die Werte verglichen mit der letzten Prognose vom April leicht an. WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für Deutschland in diesem und im kommenden Jahr ein etwas geringeres Wachstum als im Schnitt der gesamten Eurozone. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 05:18) weiterlesen...

IPO: Landis+Gyr startet an der Börse - Ausgabepreis im oberen Bereich der Spanne. Die bisherigen Eigentümer Toshiba und INCJ haben ihre Anteile an der Gesellschaft zum Stückpreis von 78 Schweizer Franken bei institutionellen und privaten Anlegern platziert, wie Landis+Gyr am Morgen mitteilte. Damit lag der Preis in der oberen Hälfte der angepeilten Spanne von 70 bis 82 Franken. Insgesamt wurde das Unternehmen mit 2,3 Milliarden Franken (2,1 Mrd Euro) bewertet. ZUG/ZÜRICH - Der Schweizer Stromzähler-Hersteller Landis+Gyr ist am Freitag an der Börse in Zürich gestartet. (Boerse, 21.07.2017 - 09:44) weiterlesen...