Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im Oktober weniger stark gestiegen als erwartet.

30.11.2016 - 14:57:24

USA: Private Konsumausgaben steigen schwächer als erwartet. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,3 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet. Allerdings fiel die Entwicklung im Vormonat besser aus als zunächst ermittelt.

Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im Oktober hingegen stärker als erwartet. Sie kletterten um 0,6 Prozent. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Zudem ist auch der Zuwachs im Vormonat höher als zunächst gemeldet ausgefallen.

Die Teuerung, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed bevorzugten Inflationsmaß PCE, verstärkte sich im Oktober. Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau auf Verbraucherebene um 1,4 Prozent. Das ist die höchste Rate seit Oktober 2014. Die von der Fed angestrebte Rate von zwei Prozent rückt damit ein Stück näher. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, stagnierte im Oktober bei 1,7 Prozent.

^Die Entwicklung im Überblick:

Oktober Prognose Vormonat

Private Einkommen +0,6 +0,4 +0,4*

Private Konsumausgaben +0,3 +0,5 +0,7*

PCE (gg VJ) +1,4 +1,5 +1,2

PCE Kernindex (gg VJ) +1,7 +1,7 +1,7°

(*=revidiert; alle Angaben in Prozent)

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spanien: Arbeitslosenzahl erstmals seit 2008 unter vier Millionen. Im zweiten Quartal sank die Quote um 1,53 Punkte auf 17,22 Prozent, wie die Statistikbehörde INE am Donnerstag mitteilte. Das ist den Angaben zufolge die niedrigste Rate seit dem vierten Quartal 2008. Im Zwölfmonatsvergleich fiel die Arbeitslosenquote um 2,78 Punkte. MADRID - In Spanien ist die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit knapp neun Jahren gefallen. (Wirtschaft, 27.07.2017 - 11:29) weiterlesen...

Ifo-Institut: Fallende Importpreise treiben Exportüberschuss. Die Preise der deutschen Ausfuhren blieben demnach von 2013 bis 2016 weitgehend unverändert, doch die Importe wurden billiger. "Dieser Preiseffekt hat in den Jahren 2013 bis 2016 den Überschuss um 2,1 Prozentpunkte der Jahreswirtschaftsleistung steigen lassen", sagte am Donnerstag ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser. MÜNCHEN - Der Preisrückgang bei Öl und Gas lässt laut einer Analyse des Münchner Ifo-Instituts den international viel kritisierten deutschen Exportüberschuss anwachsen. (Boerse, 27.07.2017 - 10:59) weiterlesen...

Deutschland: GfK-Konsumlaune erreicht besten Wert seit 2001. "Die sehr gute Konsumstimmung bei den deutschen Verbrauchern hat sich auch im Juli fortgesetzt", fasste das Marktforschungsunternehmen GfK am Donnerstag die jüngste Umfrage unter rund 2000 Verbrauchern zusammen. Der GfK-Konsumklimaindex stieg um 0,2 Punkte auf 10,8 Zähler. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2001, als der Indexstand bei 11,0 Punkten lag. NÜRNBERG - In Deutschland bleibt der private Konsum eine der treibenden Kräfte für den robusten Aufschwung. (Boerse, 27.07.2017 - 08:01) weiterlesen...

Ostdeutsche Tarifbeschäftigte arbeiten immer noch eine Stunde länger. 38,7 Stunden Wochenarbeitszeit stehen dort im Schnitt in den Tarifverträgen, im Westen sind es hingegen nur 37,6 Stunden, so dass sich für sämtliche Tarifbeschäftigten ein gesamtdeutscher Durchschnittswert von 37,7 Stunden ergibt. Das geht aus dem am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Arbeitszeitkalender der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung hervor. DÜSSELDORF/FRANKFURT - In Ostdeutschland müssen Tarifbeschäftigte durchschnittlich eine gute Stunde pro Woche länger arbeiten als ihre Kollegen im Westen. (Wirtschaft, 27.07.2017 - 06:07) weiterlesen...

Großbritanniens Wirtschaft wächst etwas stärker - aber schwaches erstes Halbjahr. Das Wachstum bleibt aber weiterhin deutlich hinter dem Tempo des vergangenen Jahres zurück. Nach Zahlen des Statistikamts ONS vom Mittwoch wuchs die Wirtschaftsleistung (BIP) von April bis Juni um 0,3 Prozent zum Vorquartal. In den ersten drei Monaten des Jahres waren es nur 0,2 Prozent gewesen. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. LONDON - Die Wirtschaft Großbritanniens ist im zweiten Quartal etwas stärker gewachsen als zu Jahresbeginn. (Wirtschaft, 26.07.2017 - 17:09) weiterlesen...

USA: Neubauverkäufe gestiegen. Zudem wurden die ursprünglichen Zahlen vom Mai deutlich nach oben revidiert. Im Vergleich zum Vormonat seien die Verkäufe im Juni um 0,8 Prozent nach oben geklettert, teilte das Handelsministerium am Mittwoch mit. Volkswirte hatten mit diesem Zuwachs gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Juni wie erwartet gestiegen. (Boerse, 26.07.2017 - 16:11) weiterlesen...