Indikatoren, USA

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im März stärker als erwartet gestiegen.

20.04.2017 - 17:12:35

USA: Frühindikatoren steigen stärker als erwartet. Er habe um 0,4 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Februar hatte der Indikator um revidiert 0,5 Prozent (zuvor 0,6 Prozent) zugelegt.

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im März stärker als erwartet gestiegen. Er habe um 0,4 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Februar hatte der Indikator um revidiert 0,5 Prozent (zuvor 0,6 Prozent) zugelegt.

USA: Philly-Fed-Index fällt weiter

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im April weiter verschlechtert. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) fiel um 10,8 Punkte auf 22,0 Zähler, wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten einen moderateren Rückgang auf 25,5 Punkte erwartet. Im Februar hatte der Indikator einen mehrjährigen Höchststand erreicht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gestiegen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Sie sei um 10 000 auf 244 000 Anträge geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten stattdessen mit einem Zuwachs auf 240 000 Anträge gerechnet.

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend stark auf

LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im April überraschend deutlich aufgehellt. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Punkte auf minus 3,6 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf minus 4,8 Punkte erwartet.

ROUNDUP: Japans Exportmotor gewinnt weiter an Fahrt

TOKIO - Japans Exporte sind dank guter Geschäfte mit dem wichtigen Handelspartner China so stark wie seit über zwei Jahren nicht mehr gestiegen. Im März habe es bei den Ausfuhren im Jahresvergleich einen Zuwachs um 12,0 Prozent auf 7,2 Billionen Yen (62 Milliarden Euro) gegeben, teilte das Finanzministerium am Donnerstag auf vorläufiger Basis mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit Januar 2015.

Russische Notenbank bereitet Märkte auf weitere Zinssenkung vor

MOSKAU - Die russische Zentralbank hat den Finanzmärkten eine weitere Zinssenkung signalisiert. Die jüngste Entwicklung der Inflation öffne Raum für eine Senkung bereits im April, sagte die Notenbankgouverneurin Elvira Nabiullina am Donnerstag in Moskau. Bei der Zinsentscheidung am 28. April könnte sich die Diskussion demnach um eine Zinssenkung um 0,25 oder 0,50 Prozentpunkte drehen.

May lädt Juncker zu Brexit-Gespräch nach London ein

BRÜSSEL - Die britische Premierministerin Theresa May hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu einem Gespräch über die anstehenden Brexit-Verhandlungen eingeladen. Juncker werde dazu am kommenden Mittwoch nach London reisen, teilte eine Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel mit. Als Begleiter seien Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier, Kabinettschef Martin Selmayr sowie Junckers diplomatischer Berater Richard Szostak vorgesehen.

Commerzbank-Chefvolkswirt: Macron kein wirtschaftspolitischer Heilsbringer

FRANKFURT - Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, blickt skeptisch auf die wirtschaftspolitische Zukunft in Frankreich nach den Wahlen. "Der wahrscheinliche Wahlsieger, der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron, ist kein wirtschaftspolitischer Heilsbringer", sagte Krämer am Donnerstag in Frankfurt. Durchgreifende Reformen seien von ihm nicht zu erwarten. "Ich erwarte eine Fortsetzung der zögerlichen Reformpolitik von Francois Hollande", sagte der Ökonom.

Lagarde erneuert Kritik an deutschem Exportüberschuss

WASHINGTON - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat ihre Kritik am hohen Exportüberschuss Deutschlands erneuert. Zum Auftakt der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank sagte Lagarde am Donnerstag mit Blick auf den deutschen Überschuss: "Nicht alles davon ist gerechtfertigt."

Schäuble für raschen Aufbau eines Europäischen Währungsfonds

WASHINGTON - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich für einen zügigen Aufbau eines Europäischen Währungsfonds ausgesprochen. Auf die Frage, ob dieser in nächster Zeit kommen sollte, sagte Schäuble am Donnerstag in Washington: "Ich denke ja." Es sei Zeit, ein europäisches Rettungsprogramm aufzubauen. Davon habe er auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) überzeugt. Diskutiert werde, den Euro-Rettungsfonds ESM zu einem solchen Fonds auszubauen. Die EU-Kommission werde nicht begeistert sein.

Zinstief beflügelt Kauf auf Pump: Kreditbestände auf Rekordhoch

FRANKFURT - In Zeiten niedriger Kreditzinsen kaufen Verbraucher und Unternehmen zunehmend auf Pump. Die auf Kreditgeschäft spezialisierten Banken in Deutschland vergaben im vergangenen Jahr neue Kredite im Volumen von 141,3 Milliarden Euro, wie der Bankenfachverband am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das war ein Plus von 9,2 Prozent zum Vorjahr.

US-Notenbank: Wirtschaft wächst - Beschäftigung und Löhne gestiegen

WASHINGTON - Die amerikanische Wirtschaft ist laut dem jüngsten Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed in den sechs Wochen bis Ende März bescheiden bis moderat gewachsen. Gleichermaßen habe auch die Beschäftigung zugelegt, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Fed ("Beige Book"). Der Arbeitsmarkt bleibe weiter gut ausgelastet und leichte Lohnzuwächse hätten sich zuletzt ausgeweitet.

Fed-Mitglied Rosengren für behutsamen Abbau der Bilanz

NEW YORK - Der US-Währungshüter Eric Rosengren hat sich für eine behutsame Reduzierung der billionenschweren Notenbankbilanz der Fed ausgesprochen. "Der Abbau einer großen Bilanz sollte derart durchgeführt werden, dass die Priorität bei den kurzfristigen Zinsen als Mittel für ein Dämpfen beziehungsweise eine Stimulierung der Wirtschaft verbleibt", sagte Rosengren am Mittwoch im Bundesstaat New York.

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Deutschland: Inflation zieht etwas an. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im November um 0,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. WIESBADEN - Die Inflation in Deutschland hat im November etwas angezogen. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 08:02) weiterlesen...

USA: Erzeugerpreise steigen deutlicher als erwartet. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Der Anstieg fällt damit nicht nur stärker als von Analysten mit 2,9 Prozent erwartet aus. Auch ist es der deutlichste Zuwachs seit Januar 2012. WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im November spürbar verstärkt. (Wirtschaft, 12.12.2017 - 17:29) weiterlesen...

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