Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die US-Privatwirtschaft hat im Februar deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet.

08.03.2017 - 17:08:47

USA: Beschäftigung im Privatsektor wächst kräftig - ADP. Nach Zahlen des Dienstleisters ADP wurden 298 000 Stellen geschaffen. Das ist der höchste Zuwachs seit April 2014 und wesentlich mehr als die von Analysten erwarteten 187 000 neuen Jobs. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat von 246.000 auf 261.000 nach oben gesetzt. Der US-Dollar legte nach Bekanntwerden der Daten zu.

WASHINGTON - Die US-Privatwirtschaft hat im Februar deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Nach Zahlen des Dienstleisters ADP wurden 298 000 Stellen geschaffen. Das ist der höchste Zuwachs seit April 2014 und wesentlich mehr als die von Analysten erwarteten 187 000 neuen Jobs. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat von 246.000 auf 261.000 nach oben gesetzt. Der US-Dollar legte nach Bekanntwerden der Daten zu.

USA: Produktivität steigt schwächer als erwartet

WASHINGTON - Die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft ist im vierten Quartal 2016 schwächer gestiegen als erwartet. In den Monaten Oktober bis Dezember habe es einen Zuwachs um 1,3 Prozent gegeben, teilte das US-Arbeitsministeriums am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung mit.

ROUNDUP: Produktion in Deutschland legt nach Dämpfer wieder zu

WIESBADEN - Nach einem überraschenden Dämpfer Ende 2016 hat die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands Anfang des Jahres wieder zugelegt. Im Januar sei die Gesamtproduktion um 2,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Anstieg blieb damit im Rahmen der Erwartungen von Experten. Diese werteten die Zahlen positiv, allerdings mit Einschränkungen.

ROUNDUP: EU beklagt Milliardenverlust durch Zollbetrug in Großbritannien

BRÜSSEL - EU-Ermittler werfen Großbritannien vor, groß angelegten Zollbetrug mit Waren aus China jahrelang ignoriert und der Europäischen Union damit Milliardenverluste beschert zu haben. Allein für die Jahre 2013 bis 2016 fehlten dem EU-Haushalt zwei Milliarden Euro, die nachgefordert werden sollten, erklärte die Anti-Betrugsbehörde Olaf am Mittwoch in Brüssel. Hinzu kämen 3,2 Milliarden Euro, die EU-Ländern wie Deutschland bei der Mehrwertsteuer entgangen seien.

ROUNDUP 2: China verzeichnet erstes Handelsdefizit seit drei Jahren

PEKING - Weil Chinas Einfuhren im Februar überraschend stark angezogen sind, hat die zweitgrößte Volkswirtschaft erstmals seit drei Jahren ein Defizit in seiner Handelsbilanz verzeichnet. Wie die Zollverwaltung in Peking am Mittwoch mitteilte, zogen die Importe auf Dollar-Basis im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um 38,1 Prozent an. Schwach fielen dagegen erneut die Exporte aus, die um 1,3 Prozent nachgaben.

ROUNDUP: Japans Wirtschaft wächst etwas stärker

TOKIO - Japans Wirtschaft ist Ende vergangenen Jahres etwas stärker gewachsen als bisher angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei in den Monaten Oktober bis Dezember um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,2 Prozent gestiegen, teilte die Regierung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch in Tokio mit. Mitte Februar hatte die Regierung das Wachstum noch auf 1,0 Prozent taxiert. Im Vergleich zum dritten Quartal betrug der Zuwachs 0,3 Prozent anstatt der bisher angenommenen 0,2 Prozent.

ROUNDUP: Merkel unterstützt Wiederwahl von EU-Ratschef Tusk

BERLIN - Gegen den Willen Polens setzt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für EU-Ratspräsident Donald Tusk ein und rechnet mit seiner Wiederwahl beim Brüsseler Gipfel am Donnerstag. Das machten Regierungskreise in Berlin am Mittwoch deutlich. Kurz vorher hatte sich die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo in einem Brief an alle EU-Staats- und Regierungschefs gegen Tusk gewandt.

Großbritannien bereitet sich mit Haushalt auf Brexit-Turbulenzen vor

LONDON - Wer sich in Großbritannien Hoffnungen auf weitere großzügige Staatsausgaben gemacht hatte, wurde am Mittwoch enttäuscht. Steuererhöhungen bei Alkohol und Tabak, höhere Sozialversicherungsbeiträge für Selbstständige - der Frühjahrshaushalt, den Schatzkanzler Philip Hammond im Parlament vorstellte, entpuppte sich als alles andere als ein Füllhorn staatlicher Investitionen. Mehr Geld ausgeben will London lediglich für Bildung und bessere Pflege.

Großbritannien: Forschungsinstitut OBR erhöht Wachstumsprognose für 2017

LONDON - In Großbritannien wird das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr nach Einschätzung eines Forschungsinstituts trotz des angekündigten EU-Austritts deutlich höher als zuletzt gedacht ausfallen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte 2017 um 2,0 Prozent wachsen, teilte das Office for Budget Responsibility (OBR) am Mittwoch mit. Im November hatten die Konjunkturforscher nur ein Wachstum von 1,4 Prozent erwartet. Das OBR ist eine unabhängige Einrichtung. Es liefert der britischen Regierung Daten für die Haushaltsplanung.

Chinas Außenminister: Europa kann durch Brexit reifen

PEKING - China hat die Hoffnung geäußert, dass die Europäische Union trotz des bevorstehenden Austritts Großbritanniens weiter zusammenwächst und eine prosperierende Zukunft hat. Die Herausforderungen, mit denen Europa derzeit konfrontiert ist, seien eine Chance für die EU, "weiter zu reifen", sagte Chinas Außenminister Wang Yi am Mittwoch auf einer Pressekonferenz während der Tagung des Volkskongresses in Peking. China werde den europäischen Integrationsprozess weiterhin unterstützen. Chinas Partnerschaft mit der EU werde die "ökonomische Globalisierung" vorantreiben und dazu beitragen, eine "multipolare Welt" zu schaffen.

Spaniens Industrie weitet Produktion aus

MADRID - Die spanischen Industrieunternehmen haben ihre Produktion im Januar etwas stärker ausgeweitet als erwartet. Wie das Statistikamt INE am Mittwoch mitteilte, lag die Herstellung 0,3 Prozent höher als im Dezember. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Im Dezember war die Produktion noch um 0,5 Prozent gefallen. Im Jahresvergleich erhöhte sich die industrielle Fertigung im Januar um 2,5 Prozent.

EU soll zwei Milliarden an Zöllen von Großbritannien nachfordern

BRÜSSEL - Unabhängig vom "Brexit" soll Großbritannien fast zwei Milliarden Euro an entgangenen Zöllen an die Europäische Union zahlen. Diese Empfehlung gab die EU-Ermittlungsbehörde Olaf am Mittwoch ab. Hintergrund ist nach Darstellung von Olaf breit angelegter Zollbetrug mit Schuhen und Kleidung aus China, die in das Vereinigte Königreich eingeführt wurden. Der Wert der Ware werde systematisch zu niedrig angegeben.

Tschechien empört über Drohung mit EU-Mittelkürzungen

PRAG - Tschechien hat empört auf die Drohung des österreichischen Bundeskanzlers Christian Kern (SPÖ) reagiert, den östlichen EU-Staaten wegen mangelnder Solidarität bei der Flüchtlingsverteilung die Fördermittel zu kürzen. Kern spalte die Europäische Union unmittelbar vor ihrem Frühjahrsgipfel, statt sie zu einen, kritisierte Prags Innenminister Milan Chovanec am Mittwoch. "Wir lassen uns nicht durch populistisches Geschrei einschüchtern", teilte der Sozialdemokrat (CSSD) mit.

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Gute Konjunktur: Deutsche scheuen Gründung kleiner Firmen. Von Januar bis September fiel die Zahl der Gründungen von kleinen Firmen um 2,4 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. WIESBADEN - Die niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland dämpft die Risikofreude der Bundesbürger, sich in die Selbstständigkeit zu wagen. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 10:01) weiterlesen...

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