Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im Juli einen überraschend starken Dämpfer erhalten.

16.08.2017 - 17:07:37

USA: Dämpfer bei Baubeginnen und Genehmigungen. Nach einem starken Vormonat sind sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen kräftig gesunken, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte.

WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im Juli einen überraschend starken Dämpfer erhalten. Nach einem starken Vormonat sind sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen kräftig gesunken, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte.

Eurozone: Wirtschaft wächst etwas stärker

LUXEMBURG - Die Wirtschaft der Eurozone hat im zweiten Quartal wie erwartet einen Gang zugelegt. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Mittwoch lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,6 Prozent höher als im ersten Vierteljahr. Damit wurden vorläufige Zahlen bestätigt, womit Analysten gerechnet hatten. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte die Wachstumsrate mit 0,5 Prozent etwas niedriger gelegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft im Euroraum im Frühjahr um 2,2 Prozent.

Großbritannien: Arbeitslosigkeit fällt weiter - tiefster Stand seit 1975

LONDON - Ungeachtet aller Brexit-Unsicherheiten fällt die Arbeitslosenquote in Großbritannien immer weiter. Im Zeitraum April bis Juni lag die Quote bei 4,4 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 1975. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert von 4,5 Prozent gerechnet. Die Beschäftigung stieg in den drei Monaten bis Juni um 125 000 Stellen und damit stärker als von Volkswirten erwartet.

Italiens Wirtschaft setzt Erholung fort

ROM - Die italienische Wirtschaft hat im zweiten Quartal ihren Wachstumskurs weiter beibehalten. Nach Zahlen des Statistikamts Istat vom Mittwoch lag die Wirtschaftsleistung (BIP) von April bis Juni um 0,4 Prozent höher als im ersten Quartal 2017. Dies entspricht dem Zuwachs im Vorquartal, womit Analysten gerechnet hatten.

Größte Freihandelszone der Welt wird neu aufgestellt

WASHINGTON - Die USA, Kanada und Mexiko haben am Mittwoch in Washington damit begonnen, der größten Freihandelszone der Welt ein neues Regelwerk zu geben. Der nordamerikanische Handelspakt Nafta soll in den nächsten Monaten auf Druck der von Donald Trump geführten US-Regierung neu gefasst werden. "Wir glauben, dass Nafta für zahllose Amerikaner grundlegend versagt hat und dass wir deutliche Verbesserungen brauchen", sagte Trumps Handelsbeauftragter und US-Verhandlungsführer, Robert Lighthizer zum Auftakt am Mittwoch.

Schäuble: EZB hat bei Anti-Krisen-Kurs Mandat eingehalten

BERLIN - Anders als das Bundesverfassungsgericht hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) keine Bedenken gegen den Anti-Krisen-Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB). Er gehe davon aus, dass es keine Verstöße gegen das Verbot der Staatsfinanzierung gegeben habe und das Mandat der EZB eingehalten worden sei, machte Schäuble am Dienstagabend bei einer Veranstaltung des "Handelsblattes" deutlich. Die EZB nehme ihre Rolle wahr.

Brexit-Verhandlungen: EU äußert sich nicht zu Grenzvorschlägen

BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat zurückhaltend auf Londoner Vorschläge zum künftigen Umgang mit der Grenze zwischen Irland und dem britischen Landesteil Nordirland reagiert. "Es ist unbedingt notwendig, dass wir erst einmal eine politische Diskussion haben, bevor wir uns mögliche technische Lösungen anschauen", sagte eine Sprecherin am Mittwoch zum jüngsten Positionspapier der britischen Regierung zu den Brexit-Verhandlungen.

Tschechien mit Rekord-Wirtschaftswachstum

PRAG - Die Wirtschaft der Republik Tschechien hat überraschend ein Rekordwachstum verzeichnet. Im zweiten Quartal habe die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal um 2,3 Prozent zugelegt, teilte das tschechische Statistikamt CZSO am Mittwoch nach einer ersten Schätzung in Prag mit. Das ist der höchste Wert seit Beginn der vergleichbaren Aufzeichnungen vor über zwanzig Jahren. Analysten hatten einen Zuwachs um lediglich 0,8 Prozent erwartet.

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USA: Erzeugerpreise steigen deutlicher als erwartet. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Der Anstieg fällt damit nicht nur stärker als von Analysten mit 2,9 Prozent erwartet aus. Auch ist es der deutlichste Zuwachs seit Januar 2012. WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im November spürbar verstärkt. (Wirtschaft, 12.12.2017 - 17:29) weiterlesen...

Neuer Tiefststand bei tödlichen Arbeitsunfällen. Das geht aus einem Bericht der Bundesregierung zur "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" hervor, der dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (Mittwoch) vorliegt. Der Bericht werde am Mittwoch vom Bundeskabinett beraten. BERLIN - Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Deutschland hat im vergangenen Jahr mit 557 Fällen einen neuen Tiefststand erreicht. (Wirtschaft, 12.12.2017 - 16:34) weiterlesen...

Firmenpleiten dank guter Konjunktur auf niedrigstem Stand seit 1994. Bis zum Jahresende werden 20 200 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben, schätzt Creditrefom. Das wären nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei vom Dienstag nochmals 6,3 Prozent weniger als im bereits guten Vorjahr (21 560 Fälle). Seit dem Höchststand im Jahr 2003 mit 39 470 Pleiten hätten sich die Fallzahlen damit fast halbiert. FRANKFURT - Der starke Wirtschaftsaufschwung hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 1994 gedrückt. (Wirtschaft, 12.12.2017 - 11:46) weiterlesen...

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