Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im August überraschend gefallen.

15.09.2017 - 14:49:25

USA: Einzelhandelsumsätze fallen überraschend. Sie seien um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.

Außerdem wurde der Umsatzanstieg im Vormonat deutlich nach unten revidiert. Die Umsätze waren im Juli um revidierte 0,3 Prozent gestiegen, nachdem zunächst ein Anstieg von 0,6 Prozent ermittelt worden war.

Ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe kletterten die Umsätze im August um 0,2 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,5 Prozent prognostiziert worden. Im Juli waren die Umsätze in dieser Abgrenzung um revidierte 0,4 Prozent geklettert. Hier war in einer ersten Erhebung noch ein Anstieg von 0,5 Prozent festgestellt worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Niederlande erwarten hohes Wirtschaftswachstum. Die Entwicklung der Wirtschaft und der Staatsfinanzen sei positiver als erwartet, stellte der amtierende Finanzminister Jeroen Dijsselbloem bei der Vorlage des Haushaltes in Den Haag fest. Den Haag will im kommenden Jahr vor allem in Gesundheit, Bildung sowie Sicherheit investieren. DEN HAAG - Die Niederlande erwarten ein starkes Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent in diesem Jahr und 2,5 Prozent 2018. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 16:45) weiterlesen...

USA: Leistungsbilanzdefizit höher als erwartet. Der Fehlbetrag habe 123,1 Milliarden US-Dollar betragen, teilte das amerikanische Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Das ist das größte Defizite seit Ende 2008. Bankvolkswirte hatten im Mittel nur ein Minus von 116,0 Milliarden Dollar erwartet. Das Defizit im ersten Quartal wurde allerdings von 116,8 auf 113,5 Milliarden Dollar nach unten korrigiert. WASHINGTON - Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im zweiten Quartal höher als erwartet ausgefallen. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 15:18) weiterlesen...

USA: Entwicklung in der US-Bauwirtschaft im August uneinheitlich. So sind die Baubeginne überraschend gefallen, während die Baugenehmigungen unerwartet zulegten. Dies geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Dienstag hervor. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im August uneinheitlich entwickelt. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 15:08) weiterlesen...

Bundesagentur beklagt zu laxen Umgang mit Wohnsitzauflagen. "Was manche Bundesländer leider zu lax umsetzen, ist die Wohnsitzauflage", sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker dem Wirtschaftsmagazin "Capital". Das führe dazu, dass derzeit vermehrt Flüchtlinge von Bayern nach NRW zögen, obwohl das verboten sei. BERLIN/NÜRNBERG - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wirft einigen Bundesländern einem Medienbericht zufolge einen zu sorglosen Umgang mit Meldeauflagen für Flüchtlinge vor. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 13:49) weiterlesen...

Beamtenbund klagt gegen Tarifeinheitsgesetz vor EuGH. Das teilte der dbb-Vorsitzende Klaus Dauderstädt am Dienstag in Berlin mit. Das Gesetz richtet sich gegen die Zersplitterung bei Gewerkschaften. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Klagen des dbb und anderer Gewerkschaften gegen die seit rund zwei Jahren geltende Neuregelung im Juli weitgehend abgewiesen. Es machte aber Vorgaben für die Anwendung des Gesetzes und forderte eine gesetzliche Nachbesserung. KARLSRUHE - Der Beamtenbund dbb klagt gegen das Tarifeinheitsgesetz von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 13:09) weiterlesen...

ZEW-Konjunkturerwartungen hellen sich auf. Der Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 7,0 Punkte auf 17,0 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Damit wurde der Rückgang im Vormonat fast wettgemacht. Bankvolkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs auf lediglich 12,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im September nach einem Rückgang im Vormonat wieder verbessert. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 11:55) weiterlesen...