Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März etwas eingetrübt.

03.04.2017 - 17:06:36

USA: Stimmung in der Industrie trübt sich etwas ein. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,5 Punkte auf 57,2 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mitteilte. Bankvolkswirte hatten diese Entwicklung erwartet. Der Indikator befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. Der Wert von 57,7 Punkten im Februar war der höchste seit gut zweieinhalb Jahren gewesen.

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im März etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,5 Punkte auf 57,2 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mitteilte. Bankvolkswirte hatten diese Entwicklung erwartet. Der Indikator befindet sich weiter auf einem hohen Niveau. Der Wert von 57,7 Punkten im Februar war der höchste seit gut zweieinhalb Jahren gewesen.

USA: Bauausgaben etwas schwächer als erwartet gestiegen

WASHINGTON - In den USA haben die Bauausgaben im Februar etwas weniger als von Experten erwartet zugelegt. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Bauausgaben revidierten Zahlen zufolge um 0,4 Prozent zurückgegangen. Hier war zuvor ein noch deutlicherer Rückgang um 1,0 Prozent geschätzt worden.

Eurozone: Industriestimmung steigt auf Sechsjahreshoch

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen des Euroraums wird immer besser. Im Februar erreichte sie den höchsten Stand seit fast sechs Jahren. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg um 0,8 Punkte auf 56,2 Zähler, wie das Institut IHS Markit am Montag nach einer zweiten Umfragerunde mitteilte. Damit wurde der Wert der ersten Fragerunde bestätigt. Es ist der höchste Stand der Kennzahl seit April 2011.

Schäuble rechnet mit Bund-Länder-Einigung zu Finanz- und Steuerpaket

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet trotz anhaltender Differenzen mit den Ländern mit einer Einigung über eine effektivere Steuerverwaltung in Deutschland. Zwar sei noch unklar, wie die "erheblichen Widerstände" des Bundesrates bei der Umsetzung der Bund-Länder-Vereinbarungen zu den künftigen Finanzbeziehungen überwunden werden könnten. Aber er glaube, dass das Interesse aller Beteiligten am Zustandekommen des Gesamtpaktes stark genug sei, dass am Ende der Bundesrat kein Scheitern riskieren werde, sagte Schäuble am Montag in Berlin bei einer Konferenz der Gewerkschaft Verdi.

ROUNDUP/Zankapfel Gibraltar: Spaniens Außenminister mahnt zur Ruhe

MADRID/LUXEMBURG - Im Streit zwischen Spanien und Großbritannien um die Souveränitätsrechte über Gibraltar hat der spanische Außenminister Alfonso Dastis zur Ruhe gemahnt. "Ich glaube, dass jemand in den Vereinigten Königreich dabei ist, die Nerven zu verlieren. Und dafür gibt es keinen Grund", sagte Dastis am Montag vor Journalisten am Rande einer Veranstaltung in Madrid.

EU beschließt Auflagen für Handel mit Bürgerkriegs-Mineralien

LUXEMBURG - Die EU reduziert eine wichtige Einkommensquelle für bewaffnete Gruppen in Krisenregionen. Für die Einfuhr von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold in die Europäische Union gelten ab 2021 strengere Auflagen, wie die europäischen Außenminister am Montag stellvertretend für die EU-Staaten in Luxemburg beschlossen.

Eurozone: Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise seit gut fünf Jahren

LUXEMBURG - In den Euro-Ländern haben die Erzeugerpreise in der Industrie zuletzt so stark zugelegt wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Die Produzentenpreise seien im Februar um 4,5 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Das ist der stärkste Anstieg seit November 2011. Volkswirte hatten mit einem etwas schwächeren Zuwachs um 4,2 Prozent gerechnet.

Großbritannien: Industriestimmung trübt sich überraschend weiter ein

LONDON - Die Stimmung in britischen Industrieunternehmen hat sich im März überraschend weiter eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie sei um 0,3 Punkte auf 54,2 Punkte gefallen, teilte das Marktforschungsunternehmen IHS Markit am Montag in London mit. Damit ist die Stimmung in der Industrie bereits den dritten Monat in Folge gesunken. Experten hatten hingegen einen Anstieg auf 55,0 Punkte erwartet.

Schäuble: EU-Aufsicht für Banken in Frankfurt zusammenlegen

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich erneut dafür ausgesprochen, die EU-Aufsichtsbehörde für Banken und Versicherungen in Frankfurt zusammenzulegen. Nach dem Brexit sollte die europäische Bankenaufsicht EBA am besten mit der in Frankfurt ansässigen Versicherungsaufsicht zusammengelegt werden, sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin und verwies auf das Vorbild der deutschen Aufsicht Bafin.

Stimmung in Japans Industrie steigt schwächer als erwartet

TOKIO - Die Stimmung in der japanischen Industrie hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres weiter aufgehellt. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Bank von Japan (BoJ) hervorgeht, stieg der von der Zentralbank für das erste Quartal ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne auf 12 Punkte, nach 10 Zählern drei Monate zuvor. Volkswirte hatten allerdings im Schnitt mit einem Anstieg auf 14 Punkte gerechnet. Ein positiver Index bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Deutschland: Zahl der Beschäftigten in der Industrie erreicht neues Rekordhoch. Ende August seien gut 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig gewesen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Das seien rund 97 000 Beschäftigte oder 1,8 Prozent mehr als im August 2016. WIESBADEN - In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten im August auf einen neuen Rekordwert gestiegen und auch bei der Bezahlung hat es eine deutliche Verbesserung gegeben. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 17:11) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index steigt auf den höchsten Stand seit über drei Jahren. Der Empire-State-Index sei um 5,8 Punkte auf 30,2 Punkte gestiegen, teilte die regionale Notenbank von New York am Montag mit. Dies ist der höchste Stand seit September 2014. Volkswirte hatte hingegen mit einem Rückgang auf 20,4 Punkte gerechnet. NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Oktober stark aufgehellt. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 14:51) weiterlesen...

Georg Thiel neuer Präsident des Statistischen Bundesamtes. Bei der Amtseinführung am Montag nannte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Klaus Vitt, den Zensus im Jahr 2021 und die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung für die Erfassung dieser Daten als wichtige Großprojekte. WIESBADEN - Georg Thiel ist der neue Präsident des Statistischen Bundesamtes und damit auch neuer Bundeswahlleiter. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 13:35) weiterlesen...

Eurozone: Handelsbilanzüberschuss steigt stärker als erwartet. Er habe saisonbereinigt bei 21,6 Milliarden Euro gelegen, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit 20,2 Milliarden Euro gerechnet. Im Juli hatte der Überschuss bei revidiert 17,9 Milliarden Euro gelegen. LUXEMBURG - Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im August stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 11:02) weiterlesen...

Butter so teuer wie lange nicht mehr. Das Speisefett kostete gut 70 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag anlässlich des Welternährungstags mitteilte. Das war den Angaben zufolge der stärkste Anstieg in einem Einzelmonat seit 1991. Deutlich teurer wurden binnen Jahresfrist auch Molkereiprodukte mit plus 15 Prozent. Die stärksten Preisanstiege von jeweils etwa 30 Prozent gab es bei Sahne, Milch und Quark. Auch Käse und Joghurt kosteten mehr als ein Jahr zuvor. Die aktuellen Preiserhöhungen bei den Erzeugern würden offensichtlich an den Großhandel und letztlich an den Endverbraucher weitergegeben, erklärte die Wiesbadener Behörde. WIESBADEN - Der Butterpreis ist im September so stark gestiegen wie seit rund 26 Jahren nicht mehr. (Boerse, 16.10.2017 - 09:13) weiterlesen...

Weiter schwache Inflation in China - Produzentenpreise ziehen weiter an. Sie seien im September um 1,6 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt am Montag in Peking mit. Im August hatte der Anstieg noch 1,8 Prozent betragen. Experten hatten damit gerechnet, dass sich der Preisauftrieb im September wieder verlangsamt. PEKING - In China bleibt die Entwicklung der Verbraucherpreise weiter schwach. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 06:17) weiterlesen...