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WASHINGTON - Deutschland und die USA wollen bei wirtschaftlichen Streitfragen enger ins Gespräch kommen: Nach einem Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) in den USA reist US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross in einem Monat nach Berlin.

25.05.2017 - 16:16:25

US-Wirtschaftsminister Ende Juni in Deutschland - Thema Stahl möglich

und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde.

Zypries sagte, sie habe bereits "eine gute Kommunikationsebene" mit Ross: "Ich würde sagen, dass es ein gutes Gespräch war." Die Annahme ihrer Einladung zeige, dass der Minister an weiteren Kontakten interessiert sei. Die neue US-Regierung müsse sich erst noch finden, so ihr Eindruck: "Dieser Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen."

In der Wirtschaftspolitik hatte das Kabinett Trump mit Abschottungs- und Zollankündigungen sowie noch teils unklaren Plänen in der Steuer- und Infrastrukturpolitik für Verwirrung gesorgt. Zypries sagte, dass es aber Fortschritte im Verständnis gebe: "Das war eine gelungene Reise." Sie habe auch mit Unternehmen sowie Abgeordneten des Repräsentantenhauses und dessen Vorsitzenden Paul Ryan gesprochen.

Am Donnerstag wollte Zypries ihre US-Reise mit einem Besuch im weltweit größten Werk des Autobauers BMW in Spartanburg (South Carolina) fortsetzen. Die Regierung in Washington zeige vor allem Interesse am deutschen Ausbildungssystem. Ross habe ihr gesagt, "da können die USA viel von Deutschland lernen".

@ dpa.de