Flugzeugbau, Regierungen

WASHINGTON - Der frühere General James Mattis soll nach Informationen der "Washington Post" neuer US-Verteidigungsminister werden.

01.12.2016 - 22:42:24

'Washington Post': General Mattis wird US-Verteidigungsminister. Die Zeitung beruft sich in ihrem am Donnerstag (Ortszeit) online verbreiteten Bericht auf nicht näher genannte Quellen im Trump-Lager. Der 66-Jährige hat noch bis vor weniger als vier Jahren im Militär gedient und braucht deshalb die Zustimmung des Kongresses, sollte er ein Regierungsamt annehmen wollen.

Das Trump-Team hatte am Tag zuvor erklärt, es werde in der laufenden Woche keine weiteren Personalentscheidungen verkünden. Die "Washington Post" rechnet mit einer offiziellen Bekanntgabe der Personalie Anfang nächster Woche. Mattis galt seit Wochen als Favorit auf das Amt.

Mattis hat mehr als vier Jahrzehnte im Marine Corps der US-Streitkräfte gedient. Er gilt als profilierter strategischer Denker und politisch als Falke. Mattis hält eine härtere Gangart den politischen Gegnern der USA gegenüber für angezeigt. Unter anderem hatte er sich für weniger Kooperation mit dem Iran ausgesprochen. Zuletzt hatte er den schwindenden Einfluss der USA im Nahen Osten beklagt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hollande: 'Es geht um die Einheit Europas'. BRÜSSEL - Europa muss nach Ansicht des französischen Präsidenten François Hollande in den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien zeigen, dass die EU ein Glück für die Mitgliedstaaten darstellt. "Es geht um die Einheit Europas", sagte der Franzose bei der Ankunft zu seinem letzten EU-Gipfeltreffen am Samstag in Brüssel. Es geht nicht darum, die Briten für ihren Austritt zu bestrafen, aber: "Das Vereinigte Königreich wird künftig schlechtere Bedingungen haben als heute als EU-Mitglied." Die Franzosen "können nur gewinnen, wenn sie in Europa bleiben", sagte das scheidende Staatsoberhaupt mit Blick auf die zweite Runde der französischen Präsidentschaftswahl am 7. Mai. Hollande: 'Es geht um die Einheit Europas' (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:35) weiterlesen...

Juncker: Brexit-Rechnung von 60 Milliarden 'vorsichtige Einschätzung'. Juncker bestätigte vor einem EU-Sondergipfel in Brüssel "vorsichtige Einschätzungen", dass es um bis zu 60 Milliarden Euro geht. "Aber es gibt keine Forderung, das ist schon präzise formuliert", sagte er. BRÜSSEL - Die Europäische Union hat sich nach Angaben von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker noch nicht auf eine finanzielle Forderung an Großbritannien beim Brexit festgelegt. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:33) weiterlesen...

Merkel betont Bedeutung finanzieller Fragen beim Brexit. Merkel sagte am Samstag in Brüssel, erst müssten Trennungsverhandlungen mit Großbritannien geführt werden, dann könne über die Zukunft gesprochen werden. Vordringliche Themen seien die künftigen Rechte der EU-Bürger in Großbritannien und der Briten in der EU, aber auch finanzielle Dinge. BRÜSSEL - Kanzlerin Angela Merkel hat unmittelbar vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit die Bedeutung einer Einigung mit Großbritannien über finanzielle Fragen betont. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:32) weiterlesen...

Österreichs Kanzler: Brexit wird internationales Gewicht der EU nicht stärken. "Das wird unser internationales Gewicht sicher nicht stärken", sagte Kern vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit am Samstag in Brüssel. Mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der EU verliere die Gemeinschaft zudem ihren zweitgrößten Beitragszahler. Österreich wolle deshalb aber keine höheren EU-Beiträge zahlen. BRÜSSEL - Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wird deren Rolle in der Weltpolitik nach Einschätzung des österreichischen Bundeskanzlers Christian Kern beeinflussen. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:32) weiterlesen...

Iran verhandelt mit europäischen Großbanken über Finanzierungen. Bereits zum vierten Mal trafen sich Vertreter iranischer und europäischer Geldinstitute, wie Medien in Teheran am Samstag berichteten. "Die Zusammenarbeit mit den Banken bleibt auch nach dem Atomdeal ein wichtiges und immer noch ungelöstes Thema", sagte Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. TEHERAN - Der Iran hat erneut mit europäischen Banken über die Wiederaufnahme internationaler Finanzierungen verhandelt. (Boerse, 29.04.2017 - 14:29) weiterlesen...

EU verabschieden Brexit-Position - Kein Nachgeben im Streit ums Geld. Ohne Debatte billigten die 27 bleibenden EU-Staaten am Samstag bei einem Sondergipfel einstimmig die Verhandlungsleitlinien, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker über Twitter mitteilten. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte deutlich, dass die EU vor allem im Streit über die Schlussrechnung für Großbritannien hart bleiben will. BRÜSSEL - Die Linie der Europäischen Union für die Brexit-Verhandlungen mit London steht. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:20) weiterlesen...