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WASHINGTON - Der Chef eines Ölkonzerns als Außenminister.

16.12.2016 - 05:36:25

Doppelter Salto rückwärts: Trump will zurück zu fossiler Energie. Ein Leugner des vom Menschen verursachten Klimawandels als Chef der staatlichen Umweltbehörde. Und der ehemalige Gouverneur des Öl-Staates Texas als Energieminister. Viel deutlicher könnte Donald Trump nicht zeigen, was er von der Energie- und damit der Klimapolitik von Amtsinhaber Barack Obama hält. Die Förderung und Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas - nicht zuletzt vom Pariser Klimaabkommen praktisch beerdigt - könnte in den USA unter Trumps Regentschaft ihre Auferstehung erleben.

hat nach Jahren der Forschung und Vorausinvestition von sieben Milliarden Dollar vor Alaska aufgegeben - obwohl die behördliche Genehmigung erteilt war.

Die Umweltorganisation Greenpeace widerspricht deshalb Trump fundamental. "Was die Klimapolitik angeht, ist Trump auf der Verliererstraße", schreibt Tim Donaghy in einem Blog. "Die Revolution der sauberen Energie hat das Momentum, und es wird weitergehen, ob die USA mitmachen oder nicht." Den Preis würde die jüngere Generation bezahlen, in Form höherer Steuern, höherer Versicherungsprämien, höherer Lebenshaltungskosten, etwa für sauberes Trinkwasser. In einigen Bundesstaaten wird die Knappheit von Trinkwasser bereits offiziell als Frage der nationalen Sicherheit behandelt.

In der texanischen Energiemetropole Houston gehen die Strategen davon aus, dass Trump energiepolitisch einen Mittelweg gehen wird. Und der heißt Erdgas. Unter den fossilen Energieträgern gilt das Gas als der sauberste. Und es ist im amerikanischen Boden in rauen Mengen vorhanden. Die USA sind gerade eben erst erstmals in ihrer Geschichte zum Nettoexporteur von Erdgas geworden. Die Energiefirmen kommen an die Felder viel leichter ran, als etwa an das unter dem Meeresboden oder unter dicken Eisschichten versteckte Öl oder die tief im Gebirge lagernde Kohle. Und der Weltmarkt für Gas ist noch immer offen. In Mexiko sind gerade 42 neue Gaskraftwerke im Bau. Eine Mauer an der Grenze ist erst in Planung.

@ dpa.de

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