Finanzen, Währung

Warnung vor Hyperinflation.

01.11.2016 - 14:32:24

Simbabwe führt wegen Bargeld-Knappheit Schuldscheine ein

Harare - Wegen des Mangels an US-Dollar-Banknoten will Simbabwe noch vor Jahresende Schuldscheine als Parallelwährung einführen. Das Land im Süden Afrikas erhofft sich davon eine Stabilisierung seiner angeschlagen Wirtschaft.

Analysten warnen jedoch, die Schuldscheine könnten die Angst vor einer neuen Phase der Hyperinflation ankurbeln und der Wirtschaft damit schaden.

Präsident Robert Mugabe, der das Land seit mehr als 35 Jahren regiert, verfügte die Einführung der Schuldscheine am späten Montagabend. Die Zentralbank hatte den Schritt bereits im September angekündigt. Zunächst sollen demnach nur Schuldscheine im Wert von etwa 75 Millionen US-Dollar (68 Mio Euro) in Umlauf gebracht werden.

Simbabwe nutzt seit 2009 vor allem den US-Dollar. Die Landeswährung wurde abgeschafft, nachdem eine verheerende Wirtschaftskrise zu einer galoppierenden Hyperinflation geführt hatte. Weil die Exporte des Landes zuletzt zurückgingen, gibt es seit Monaten nicht mehr genug Bargeld. Lange Schlangen vor Geldautomaten gehören zum Alltag, oft geben Automaten nur maximal 50 US-Dollar pro Tag und Kunde heraus.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!