Verteidigung, Rüstungsindustrie

Vor rund 15 Jahren hat Österreich 18 Eurofighter bei Airbus bestellt.

16.02.2017 - 15:27:24

Österreich will Geld zurück - Airbus weist alle Vorwürfe zum Eurofighter-Geschäft zurück. Kaufpreis: Knappe zwei Milliarden Euro. Im Nachhinein fühlt sich die Alpenrepublik betrogen und will vor Gericht Geld zurück.

Wien - Im Fall des Verkaufs von Kampfjets des Typs Eurofighter hat Airbus alle Vorwürfe der österreichischen Regierung zurückgewiesen. Insbesondere seien «die Unterstellungen bezüglich Arglist und Betrug für uns nicht nachvollziehbar. Sie erscheinen konstruiert und wir weisen sie in aller Deutlichkeit zurück», teilte der Luftfahrtkonzern mit.

Das österreichische Verteidigungsministerium habe Airbus weder informiert noch liege die Strafanzeige vor. «Wir halten die heutige Aktion für ein politisches Manöver», hieß es vonseiten des Konzerns.

Österreich will wegen des milliardenschweren Kaufs von 15 Eurofightern vor Gericht ziehen. Der Schaden liege bei 1,1 Milliarden Euro, sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ). Österreich sei sowohl über den wahren Kaufpreis als auch über die Lieferfähigkeit und Ausstattung der Flieger getäuscht worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wien klagt wegen Eurofighter-Kaufs. Der Schaden für Österreich betrage laut Hochrechnungen der Experten wegen schweren Betrugs und Täuschung bis Ende des Vorjahres 1,1 Milliarden Euro, sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil in Wien. Der Einsatz der Kampfflugzeuge sorgte auch in Deutschland schon für Schlagzeilen. Dabei ging es unter anderem um technische Mängel. Wien - Österreich will wegen des milliardenschweren Kaufs der Kampfflugzeuge des Typs Eurofighter vor Gericht ziehen. (Politik, 16.02.2017 - 13:52) weiterlesen...

Milliardengeschäft - Eurofighter-Kauf: Österreich reicht Klage gegen Airbus ein. Kaufpreis: Knappe zwei Milliarden Euro. Im Nachhinein fühlt sich die Alpenrepublik betrogen und will vor Gericht Geld zurück. Vor rund 15 Jahren hat Österreich 18 Eurofighter bei Airbus bestellt. (Wirtschaft, 16.02.2017 - 09:32) weiterlesen...

Milliardengeschäft - Eurofighter-Kauf: Österreich zeigt Airbus an. Kaufpreis: Knappe zwei Milliarden Euro. Im Nachhinein fühlt sich die Alpenrepublik betrogen und will vor Gericht Geld zurück. Vor rund 15 Jahren hat Österreich 18 Eurofighter bei Airbus bestellt. (Wirtschaft, 16.02.2017 - 09:13) weiterlesen...

Nato beschließt Entwicklung neuer Aufklärungsflugzeuge. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten beschlossen in Brüssel, ein konkretes Konzept für ein Nachfolgemodell der sogenannten Awacs in Auftrag zu geben. Es wird den Planungen zufolge 2022 in ein Beschaffungsprogramm für neue Aufklärungsflugzeuge münden. 2035 sollen dann die ersten der neuen Maschinen zur Verfügung stehen. Bislang sind mehr als drei Jahrzehnte alte Flugzeuge vom Typ Boeing 707 Basis für die Awacs. Brüssel - Die Nato treibt die Pläne für die Erneuerung der in Deutschland stationierten Flotte von Radar-Aufklärungsflugzeugen voran. (Politik, 15.02.2017 - 20:56) weiterlesen...

Nachfolgemodell für Awacs - Nato treibt Pläne für neue Aufklärungsflugzeuge voran Brüssel Die Nato treibt die Modernisierungspläne für ihre in Deutschland stationierte Flotte von Aufklärungsflugzeugen voran. (Politik, 14.02.2017 - 09:24) weiterlesen...

Nato treibt Pläne für neue Aufklärungsflugzeuge voran. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten wollen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in dieser Woche den Auftrag geben, ein konkretes Konzept für ein Nachfolgemodell der sogenannten Awacs zu entwickeln. Es wird den Planungen zufolge 2022 in einem Beschaffungsprogramm für neue Aufklärungsflugzeuge münden. 2035 sollen dann die ersten der neuen Maschinen zur Verfügung stehen. Brüssel Die Nato treibt die Modernisierungspläne für ihre in Deutschland stationierte Flotte von Aufklärungsflugzeugen voran. (Politik, 14.02.2017 - 07:48) weiterlesen...