VDA Verband der Automobilindustrie e.V.

VDA-Präsident Matthias Wissmann: Alle Teilnehmer eint der Wille, massive Fahrverbote zu vermeiden

02.08.2017 - 20:41:30

VDA-Präsident Matthias Wissmann: Alle Teilnehmer eint der Wille, massive Fahrverbote zu vermeiden. Berlin - - Querverweis: Audiomaterial ist unter http://www.presseportal.de/audio abrufbar - Nach dem Dieselgipfel herrscht für die Verbraucher Klarheit: Politik und Automobilindustrie einigen sich auf Software-Updates für Euro 5 und Euro 6-Fahrzeuge STATEMENT VON VDA-PRÄSIDENT MATTHIAS ...

Berlin -

- Querverweis: Audiomaterial ist unter http://www.presseportal.de/audio abrufbar -

Nach dem Dieselgipfel herrscht für die Verbraucher Klarheit: Politik und Automobilindustrie einigen sich auf Software-Updates für Euro 5 und Euro 6-Fahrzeuge

STATEMENT VON VDA-PRÄSIDENT MATTHIAS WISSMANN

Anmoderation:

Beim Dieselgipfel heute in Berlin haben sich Politik, Wirtschaft und Verbände auf eine einheitliche Vorgehensweise in Sachen Dieselabgase verständigt. Die Automobilindustrie ist sich mit der Politik einig in dem Ziel, die Luftqualität weiter zu verbessern. Fahrverbote können und müssen in Deutschland vermieden werden. Die Hersteller im VDA haben eine umfassende und zügige Nachrüstung von über 5 Millionen Diesel-Pkw der Schadstoffklassen Euro 5 und 6 zugesagt, betonte VDA-Präsident Matthias Wissmann in der Pressekonferenz im Bundesverkehrsministerium:

O-Ton Matthias Wissmann

Wir sind der Meinung, dass das heutige Gespräch ein Gutes war, Politik und Industrie, das ist heute sichtbar geworden. In allen Teilnehmern eint der Wille, pauschale Fahrverbote zu vermeiden und gleichzeitig einen massiven Beitrag zu leisten zur Verbesserung der Luftqualität in den deutschen Städten. Und uns ist als Industrie natürlich klar, welcher Vertrauensschaden da ist und wir wissen, dass wir dafür auch in den Unternehmen, die kritisch betrachtet werden, Verantwortung haben. Wir haben es heute so gesagt, wir wissen, dass wir in einer solchen Situation eine Bringschuld haben, in dieser Offensivstrategie, die von den Ministern und Ministerpräsidenten dargelegt worden ist. Und zu dieser Bringschuld gehört, dass wir bei einer großen Zahl von Fahrzeugen, bei denen uns nicht aufgegeben werden kann, bei ihnen ein Software-Update zu machen, eine solche freiwillige Aktion mit großer Überzeugung machen, weil wir glauben, dass es ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität ist. Wir haben 6,49 Millionen Fahrzeuge, die zur Euroklasse 4 oder schlechter gehören. Deswegen habe ich mich auch persönlich sehr gefreut, dass die Vorstandsvorsitzenden der drei großen deutschen Hersteller heute ein Flottenerneuerungsprogramm angekündigt haben, das sich genau auf diese Fahrzeuggruppe, vor allem auf Euro 4-Fahrzeuge konzentriert. Sie haben ja mitbekommen, auch für dieses Mitglied will ich hier sprechen, dass Ford ein eigenes Programm macht, und ich habe den Eindruck, ähnliche Überlegungen gibt es auch im Hause Opel. Also alles in allem, die Beteiligten haben vor, das Software-Update bei einer großen Anzahl von Fahrzeugen, über fünf Millionen, plus die Flottenerneuerung, die ich für den großen Baustein halte, ist es ein wesentlicher Beitrag. Und meine Damen und Herren, es gibt ja eine ganze Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen, die zeigen, dass wir, wenn wir schnellstens zur jüngsten Generation der Euro 6-Fahrzeuge kommen und die Flottenerneuerung beschleunigt wird, dass wir alleine dadurch in den nächsten Jahren an den Messstellen in Deutschland, die heute noch kritisch sind, von rot auf grün schalten und auch an diesen Messstellen gute Ergebnisse bekommen, was eine wichtige Nachricht für Städte und Gemeinden sind. (2:30)

Abmoderation:

Außerdem haben die Hersteller Kaufprämien für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklassen 1 bis 4 zugesagt, um diese komplett aus dem Verkehr zu nehmen. Darüber hinaus werden sich die Automobilhersteller am geplanten Fonds "Nachhaltige Mobilität für die Stadt" beteiligen. Gemeinsam mit der Bundesregierung und den Ländern haben die Hersteller den Ehrgeiz, dass Deutschland das Land zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität ist und bleibt. Der VDA plädiert zugleich für eine Versachlichung der Debatte. Neben berechtigten Fragen und Kritikpunkten würden zunehmend pauschale Vorwürfe gegenüber der Dieseltechnologie und der Industrie formuliert.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an VDA Verband der Automobilindustrie e.V. newsroom: http://www.presseportal.de/nr/32847 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_32847.rss2

Pressekontakt: VDA: Eckehart Rotter, 030 897842-120 all4radio: Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

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