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US-Inflation schwächer als erwartet - Experten sehen Fed auf Kurs

13.10.2017 - 17:10:38

stieg im Gegenzug auf ein Tageshoch. Der Dax gab seine Gewinne wieder ab und pendelte um das Vortagesniveau.

IWF: Eurozone ist weitgehend aus der Krise

WASHINGTON - Die Eurozone hat nach Darstellung des Internationalen Währungsfonds ihre Krise weitgehend überwunden. Die Zustimmung zur Währungsunion sei in den Mitgliedsländern auf Rekordniveau, sagte der Europadirektor des IWF, Poul Thomsen, am Freitag bei der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington. "Und das, obwohl noch vor wenigen Jahren pure Existenzangst herrschte", fügte Thomsen hinzu. Der IWF hatte in seinem Weltwirtschaftsbericht die Wachstumsprognose für die Eurozone nach oben korrigiert und sieht für nächstes Jahr einen Anstieg der Wirtschaftsleistung auf dem Gebiet der Währungsunion von 1,9 Prozent.

ROUNDUP/ Schäuble mahnt G20-Partner: Gute Konjunktur für Reformen nutzen

WASHINGTON - Die Top-Wirtschaftsmächte sollten den anhaltenden Aufschwung aus Sicht von Finanzminister Wolfgang Schäuble verstärkt für Reformen und Schuldenabbau nutzen. Gerade jetzt sei dafür eine besonders gute Zeit, sagte Schäuble am Freitag in Washington am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dies sei nicht mehr nur eine deutsche Forderung, sondern auch der IWF empfehle dies nachhaltig. "Ist ja auch nicht so schlecht", sagte Schäuble. Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften und die Priorität von Reformen und nachhaltigem Wachstum seien im Kreis der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) zunehmender Konsens.

USA: Michigan-Konsumklima auf höchstem Stand seit 13 Jahren

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Das Konsumklima der Universität von Michigan sei zum Vormonat um 6,0 Punkte auf 101,1 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag laut einer ersten Erhebung mit. Dies ist der höchste Stand seit Januar 2004. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 95,0 Punkte gerechnet.

ROUNDUP: Juncker gegen Unabhängigkeit Kataloniens - Streit bei Separatisten

BARCELONA/LUXEMBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich gegen eine Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ausgesprochen. "Wenn wir erlauben, dass Katalonien unabhängig wird, dann werden das auch andere (Regionen) wollen und das gefällt mir nicht", sagte Juncker am Freitag bei einem Bürgerdialog mit Studenten in Luxemburg. "Ich will keine Europäische Union, die in 15 Jahren aus 90 Ländern besteht", fügte er hinzu. Zugleich rief er Barcelona und Madrid zu Gesprächen zur Beilegung der Krise auf.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen etwas schwächer als erwartet

WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im September etwas schwächer als erwartet gestiegen. Sie hätten um 1,6 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 1,7 Prozent gerechnet.

Berlin dringt auf Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen

BERLIN - Die Bundesregierung dringt auf Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen. "Die Zeit drängt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Großbritannien habe es "weiterhin selbst in der Hand", wann genug Fortschritt festgestellt werden könne, um die vorgesehene zweite Phase der Verhandlungen zu beginnen.

Juncker zum Brexit: London muss zahlen

LUXEMBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker geht von Verzögerungen bei den Brexit-Verhandlungen aus. "Der Prozess wird länger dauern als wir ursprünglich gedacht haben", erklärte Juncker am Freitag bei einer Veranstaltung in Luxemburg. Noch sei es nicht möglich, die zweite Phase der Gespräche zu beginnen und die künftigen Handelsbeziehungen mit Großbritannien auszuloten.

Italien: Inflation schwächt sich wie erwartet etwas ab

ROM - In Italien hat sich die Inflation im September wie erwartet abgeschwächt. Die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) seien im Jahresvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Damit bestätigte die Behörde wie von Volkswirten erwartet eine erste Schätzung. Im August hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen.

Privates Geldvermögen wächst trotz Zinsflaute

FRANKFURT - Das Geldvermögen der Menschen in Deutschland ist trotz mickeriger Sparzinsen in der Summe weiter gestiegen. Nach Angaben der Bundesbank vom Freitag kletterte das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum ersten Vierteljahr um 0,8 Prozent auf den Rekordwert von rund 5723 Milliarden Euro. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen - nicht jedoch Immobilien. Dank des robusten Arbeitsmarktes und steigender Reallöhne konnten viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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