Regierungen, Japan

TOKIO - Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe verliert nach einer Skandalserie zunehmend Rückhalt im eigenen Volk.

10.07.2017 - 10:41:25

Japans Regierungschef Abe verliert Unterstützung im Volk. Nach am Montag veröffentlichten Umfragen sank die Zustimmung für Abe auf den tiefsten Stand seit seinem Amtsantritt im Dezember 2012. Abe soll unter anderem seinen Einfluss zugunsten wirtschaftlicher Interessen eines engen Freundes ausgeübt haben, was er bestreitet.

In einer Befragung für die größte Tageszeitung "Yomiuri Shimbun", die der rechtskonservativen Regierung eher wohlgesonnen ist, sank die Zustimmung für Abes Kabinett in Monatsfrist um 13 Prozentpunkte auf 36 Prozent. Die Zeitung "Asahi Shimbun" ermittelte übers Wochenende einen Rückgang der Zustimmung von 38 auf 33 Prozent.

Angesichts der Umfragewerte kündigte Abe für Anfang August eine Kabinettsumbildung an. Er wird laut Medienberichten aber wichtige Schlüsselposten unverändert lassen.

Bei Kommunalwahlen in Tokio, die als Stimmungsbarometer für das Land galten, hatte Abes regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) kürzlich eine historische Niederlage erlitten. Viele Bürger werfen ihm und seiner Regierung zunehmende Arroganz vor.

Nach Meinung mancher Beobachter könnte es für Abe schwieriger werden, sein politisches Lebensziel einer Revision der pazifistischen Nachkriegsverfassung bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Abes parteiinterne Rivalen, die im September 2018 bei der Wahl zum Parteichef gegen ihn antreten, könnten sich ermutigt fühlen. Im Gespräch sind einflussreiche Parteifreunde wie Außenminister Fumio Kishida sowie der frühere Verteidigungsminister Shigeru Ishiba.

@ dpa.de

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