Regierungen, Spanien

TALLINN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Initiative von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zur Einführung des Euro für alle begrüßt, gleichzeitig aber an bestehende Regeln erinnert.

15.09.2017 - 09:50:25

Schäuble: Juncker hat großen Anstoß für Europa gegeben. "Ich finde, Juncker hat einen großen Anstoß gemacht, um Europa voranzubringen, es war eine große Rede", sagte Schäuble zum Auftakt des Treffens der Euro-Finanzminister am Freitag in Tallinn.

Juncker hatte in seiner Grundsatzrede zur Lage der Europäischen Union am Mittwoch darauf gedrungen, alle EU-Staaten in die Eurozone einzubinden. Mit Ausnahme von Großbritannien und Dänemark ist dies in den EU-Verträgen auch für sämtliche Länder vorgesehen. Dies stieß auf Kritik, weil bisherige Nicht-Euro-Länder wie Bulgarien oder Rumänien wirtschaftlich derzeit viel schwächer sind als etwa Deutschland oder Frankreich. Zum anderen wollen einige Länder den Euro gar nicht.

"Für die Mitgliedschaft in der Währungsunion sind ökonomische Voraussetzungen erforderlich, die man erfüllen muss", mahnte Schäuble. "Solange man die nicht erfüllt, ist es nicht im Interesse eines Mitgliedslandes, Mitglied der Währungsunion zu werden, und die Währungsunion kann es auch nicht machen, weil sonst die Stabilität der ganzen Währungsunion gefährdet wäre."

Mit Blick auf das von Juncker angeregte Amt eines EU-Finanzministers sagte Schäuble: "Was die Eurozone anbetrifft, da ist das Entscheidende erstmal: Was hat der europäische Finanzminister - das wird ja auch von anderen gefordert - für Rechte und für Befugnisse? Der Titel ist nicht so wichtig."

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Hessens Finanzminister erneuert Angebot zur Auswertung der 'Paradise Papers'. Fachliche Expertise und technische Ausrüstung gebe es in Hessen in hohem Maß, sagte der Minister am Donnerstag im Wiesbadener Landtag. Ihn interessiere nicht die Quelle der "Paradise Papers", sondern der Inhalt der Daten. "Ich verstehe und respektiere den Quellenschutz, den Journalisten zu Recht hochhalten. WIESBADEN - Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat das Angebot erneuert, die "Paradise Papers" mit millionenfachen Daten über Steuertricks federführend auszuwerten. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 18:51) weiterlesen...

Lettland beschließt Erhöhung von Militäretat auf zwei Prozent des BIP RIGA - Lettland hat für 2018 einen Haushalt mit einem geplanten Defizit von 1,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und höheren Militärausgaben verabschiedet. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 18:35) weiterlesen...

Konzernvorstände fordern höhere EU-Forschungsausgaben. Insgesamt 28 Vorstände sprachen in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief von "einer einmaligen Gelegenheit", den EU-Haushalt für Forschung und Innovation aufzustocken. Damit könne "das Innovationsdefizit in Europa überwunden" werden, sagte Markus Beyrer, Generaldirektor des Unternehmerverbands BusinessEurope, zur Begründung. BRÜSSEL - Europäische Konzerne fordern gemeinsam eine Erhöhung des EU-Forschungsetats, darunter deutsche Unternehmen wie BASF , Bayer oder Bosch. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 17:19) weiterlesen...

SPD-Chef Schulz und Siemens-Chef Kaeser streiten über Stellenabbau. Zugleich räumte er ein, dass die Politik in der Frage weitgehend machtlos sei. Die Streichung tausender hoch qualifizierter Jobs sei volkswirtschaftlich irrsinnig und verantwortungslos, sagte Schulz am Donnerstag vor rund 2000 Demonstranten, die sich am Tagungshotel der jährlichen Siemens-Betriebsräteversammlung in Berlin-Neukölln versammelt hatten. BERLIN/MÜNCHEN - SPD-Chef Martin Schulz hat den geplanten Stellenabbau bei Siemens erneut scharf kritisiert. (Boerse, 23.11.2017 - 16:31) weiterlesen...

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran - 'Kontrolle funktioniert'. Die Überwachung der Nuklearanlagen der Islamischen Republik funktioniere reibungs- und lückenlos, betonte IAEA-Chef Yukiya Amano am Donnerstag vor dem Gouverneursrat der UN-Organisation in Wien. "Die Behörde hatte Zugang zu allen Orten, die wir aufsuchen wollten", sagte Amano vor Vertretern aus 35 Staaten. WIEN - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran erneut die volle Umsetzung des Atom-Abkommens bescheinigt. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 16:00) weiterlesen...

Kartellamt verbietet Four-Artists-Übernahme durch CTS Eventim. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend", sagte Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt am Donnerstag in Bonn. Aus diesem Grund untersagte seine Behörde die Übernahme von "Four Artists". BONN/MÜNCHEN - Konzerte der Fantastischen Vier, Clueso, David Guetta und Andreas Bourani dürfen nach dem Willen des Bundeskartellamts nicht vom Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim organisiert werden. (Boerse, 23.11.2017 - 15:59) weiterlesen...