Spanien, Griechenland

STRASSBURG - Der Vorsitzende der Eurogruppe, der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, hat mit einer als abwertend verstandenen Äußerung über die Euro-Krisenländer zahlreiche EU-Abgeordnete verärgert.

04.04.2017 - 17:04:24

Verärgerung über Dijsselbloem überschattet Debatte im Europaparlament. Dies wurde bei einer Diskussion über den Stand des Euro-Rettungsprogramms für Griechenland am Dienstag in Straßburg deutlich. Dijsselbloem hatte zuvor seine Teilnahme aus Termingründen abgesagt. Daraufhin hatten die Abgeordneten Parlamentspräsident Antonio Tajani gebeten, Dijsselbloem einen förmlichen Protest gegen dessen Fernbleiben zu übermitteln.

Die Abgeordneten hatten darauf gehofft, Dijsselbloem wegen eines Interviews in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zur Rede stellen zu können. Darin hatte er dem Fragesteller gesagt: "Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten." Dieses Prinzip gelte auch auf europäischer Ebene.

Dijsselbloem veröffentlichte am Dienstag einen Brief an die Abgeordneten. Darin bedauerte er, dass sich einige Menschen durch diese Ausdrucksweise angegriffen fühlten: "Ich werde in der Zukunft noch vorsichtiger sein, weil es niemals meine Absicht ist, Menschen zu beleidigen." In niederländischen Medien bekräftigte er, die Absage des Auftritts im Europaparlament habe ausschließlich Termingründe.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1848 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1848 (Mittwoch: 1,1749) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8440 (0,8511) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gestiegen. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 16:11) weiterlesen...

EZB verzichtete auf Enddatum für Anleihekäufe aus Sorge vor Marktreaktion. FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich bei der jüngsten Zinssitzung wegen der Sorge vor einer möglichen scharfen Marktreaktion gegen ein Enddatum für die Anleihekäufe entschieden. Ein fester Termin hätte möglicherweise zu Preisanpassungen und damit einer unangemessenen Verschärfung der finanziellen Bedingungen geführt, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der Zinssitzung vom 25. und 26. Oktober. EZB verzichtete auf Enddatum für Anleihekäufe aus Sorge vor Marktreaktion (Wirtschaft, 23.11.2017 - 14:57) weiterlesen...

Unternehmensstimmung im Euroraum Sechseinhalb-Jahreshoch. Der Einkaufsmangerindex für die Gesamtwirtschaft erhöhte sich um 1,5 Punkte auf 57,5 Zähler, wie das Institut IHS Markit am Donnerstag in London mitteilte. Das ist der höchste Stand seit rund sechseinhalb Jahren. Analysten hatten dagegen mit einer Stagnation gerechnet. Werte oberhalb von 50 Punkten deuten auf Wachstum hin, Werte darunter auf wirtschaftliche Schrumpfung. LONDON - Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum hat sich im November überraschend und deutlich verbessert. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 14:02) weiterlesen...

Oettinger erwartet wegen Deutschland Verzögerungen bei EU-Projekten. Bei den anstehenden Diskussionen um die geplante Vertiefung der Währungsunion werde es "mit Wahrscheinlichkeit" zu Verzögerungen kommen, sagte der deutsche Politiker am Donnerstag in Brüssel. Fragen wie die, ob es ein Eurozonen-Budget oder einen Eurozonen-Finanzminister geben solle, könne man nicht ohne Deutschland entscheiden. "Eigentlich sind die Dinge entscheidungsreif und überfällig", kritisierte Oettinger. BRÜSSEL - Die vorerst gescheiterte Regierungsbildung in Deutschland droht nach Einschätzung von EU-Kommissar Günther Oettinger weitreichende Konsequenzen für Europa zu haben. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 13:31) weiterlesen...

EU fordert stärkere Hausarztsysteme und mehr Gesundheitsvorsorge. "Nur drei Prozent der Gesundheitsbudgets für Prävention auszugeben - im Vergleich zu 80 Prozent für die Behandlung von Krankheiten - ist einfach nicht genug", mahnte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis am Donnerstag in Brüssel. Gute Hausarztsysteme könnten zudem den Ansturm auf Notdienste bremsen. BRÜSSEL - Mehr Vorsorge, eine wichtigere Rolle für den Hausarzt: Die EU-Kommission drängt die Mitgliedsstaaten zur Reform ihrer Gesundheitssysteme. (Boerse, 23.11.2017 - 13:17) weiterlesen...

Aktien Europa: Weiter steigender Euro erlaubt nur magere Kursgewinne. Als Bremsklotz für die insgesamt wenig bewegten Märkte erwies sich der weiter steigende Euro , der tendenziell die Produkte europäischer Unternehmen für Käufer außerhalb des Währungsraums verteuert. Wie schon zur Wochenmitte profitierte die Gemeinschaftswährung von guten Wirtschaftsdaten. PARIS/LONDON - Europas Börsen haben es am Donnerstag nur mühsam in positives Terrain geschafft. (Boerse, 23.11.2017 - 11:50) weiterlesen...