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So stark, wie die Allianz in den letzten Monaten gelaufen ist, müssten die Fonds die Aktie zum Jahresultimo morgen doch kräftig zukaufen ? könnte man meinen.

29.12.2016 - 11:47:15

Allianz: Rallye-Motor mit Kolbenfresser. Aber da tut sich nichts. Der Grund ist einfach, die daraus entstehende Problematik indes weniger simpel.

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So stark, wie die Allianz in den letzten Monaten gelaufen ist, müssten die Fonds die Aktie zum Jahresultimo morgen doch kräftig zukaufen ? könnte man meinen. Aber da tut sich nichts. Der Grund ist einfach, die daraus entstehende Problematik indes weniger simpel.

Die Aktie ist zwar seit Juli stark unterwegs, aber die erste Jahreshälfte war ein Flop. Auf Sicht des morgen endenden vierten Quartals steht ein starkes Plus zu Buche ? aber jetzt geht es auch um die Performance des Gesamtjahres. Und die ist immer noch negativ, per 30.12.2015 stand der Kurs bei 163,55 Euro und damit höher als aktuell. Stützungskäufe zum Jahresende im Zuge des Window Dressing der Fonds sind daher nicht allzu wahrscheinlich.

Aber das ist auch nur ein kurzfristiger Faktor. Wichtiger ist die Frage, ob dafür gleich zum Start ins Jahr 2017 neuer Schwung in die Aktie kommt, deren Rallye-Motor scheinbar seit gut zwei Wochen einen Kolbenfresser hat. Seit dem 8. Dezember mäandert der Kurs um das April-Hoch und ist aus dem steilsten der drei momentan erkennbaren Aufwärtstrends bereits seitwärts herausgelaufen. Also, que sera: neuer Schwung oder Korrektur?

 

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Natürlich kann man dahingehend nicht hellsehen. Das Bild kann durch Nachrichten, die überraschend und kursrelevant sind, von eben auf gleich auf den Kopf gestellt werden. Hier lässt es sich nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Und die würden für die ersten Januar-Wochen eher auf eine Korrektur hindeuten. Ob die dann Basis wäre, um sich hier kurzfristig zurückzuziehen oder das im Gegenteil eine glänzende Zukauf-Gelegenheit würde, wird man sehen, wenn es soweit ist ? wir berichten ja engmaschig über die Entwicklung. Zum Chart:

Zwei Dinge gefallen momentan nicht. Zum einen ist es nicht gut, wenn ein Kurs so lange so ziellos nicht über und nicht unter, sondern UM eine vorher wichtige Chartmarke herumpendelt. Das deutet an, dass sich hier kurzfristige Akteure im ?Klein-Klein? beharken, aber keine großen Perspektiven gehandelt werden. Zum anderen warnt eine negative Divergenz im RSI-Indikator von zu großen Erwartungen. Das letzte Hoch im Dezember wurde nicht durch ein eigenes Hoch im RSI bestätigt. Das ist ein Warn- und kein Verkaufssignal, hat aber eine relativ hohe Zuverlässigkeit. Wir meinen:

Bei aggressiven Long-Positionen wäre ein Stoppkurs knapp unter der Kreuzunterstützung 147/148 Euro opportun. Wird die angesteuert und hält, wäre das eine Chance, um nachzufassen. Bricht sie, wäre Luft bis an die Juli-Aufwärtstrendlinie bei 135 Euro, das würde man nur mit einem mittelfristigen Investment-Zeithorizont mitmachen wollen.

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