Regierungen, USA

SEOUL - Nach der Entsendung mehrerer Langstreckenbomber und Kampfjets der USA in den internationalen Luftraum vor seiner Küste hat Nordkorea nach Medienberichten Kampfflugzeuge an die Ostküste verlegt.

26.09.2017 - 12:19:26

Bericht: Nordkorea verlegt Kampfjets an die Ostküste. Das Manöver sei Teil von Maßnahmen, die Nordkorea offensichtlich getroffen habe, um seine Küstenverteidigung zu verstärken, berichteten südkoreanische TV-Sender und die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag unter Berufung auf den Geheimdienst und Abgeordnete in Seoul. Im eskalierenden Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatten die USA am Samstag Bomber des Typs B-1B von der Pazifikinsel Guam und Kampfjets in das Gebiet östlich von Nordkorea geschickt, um militärische Stärke zu demonstrieren.

Das Manöver sei Teil von Maßnahmen, die Nordkorea offensichtlich getroffen habe, um seine Küstenverteidigung zu verstärken, berichteten südkoreanische TV-Sender und die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Geheimdienst und Abgeordnete in Seoul. Im eskalierenden Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatten die USA am Samstag Bomber des Typs B-1B von der Pazifikinsel Guam und Kampfjets in das Gebiet östlich von Nordkorea geschickt, um militärische Stärke zu demonstrieren.  

Der südkoreanische Geheimdienst geht den Berichten zufolge davon aus, dass das nordkoreanische Militär den Flug der US-Bomber in der Nacht zum Sonntag vermutlich nicht vollständig erfasst habe. Das Land habe keine sofortigen Gegenmaßnahmen getroffen. 

Nordkorea und die USA hatten sich am Montag erneut einen rhetorischen Schlagabtausch geliefert. Das Weiße Haus wies eine Aussage Nordkoreas als absurd zurück, Präsident Donald Trump habe dem Regime in Pjöngjang den Krieg erklärt. Das hatte Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho zuvor in New York gesagt. Er drohte auch mit dem Abschuss amerikanischer Kampfjets. Ri reagierte auf Äußerungen Trumps. Der US-Präsident hatte am Samstag getwittert, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine Regierung würden nicht mehr lange existieren. 

@ dpa.de

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