Aktien

Seit vier Monaten hängt die Allianz-Aktie (ISIN DE0008404005) in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 167 und 178 Euro fest.

04.07.2017 - 12:21:52

Allianz: Neuer Anlauf - diesmal erfolgreich?. Aber seit Montagfrüh kommt wieder Zug in die Aktie. Klappt es diesmal, sich nach oben abzusetzen? Möglich.

Seit vier Monaten hängt die Allianz-Aktie (ISIN DE0008404005) in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 167 und 178 Euro fest. Aber seit Montagfrüh kommt wieder Zug in die Aktie. Klappt es diesmal, sich nach oben abzusetzen? Möglich. Aber wachsen dann die Bäume in den Himmel, saust der Kurs dann schnell an und über 200 Euro? Das wiederum ist wenig wahrscheinlich. Es sei denn ?

? es käme wirklich zur Zinswende in Europa. Dann ist nach oben nichts unmöglich. Darauf bauen die Akteure momentan. Aber die EZB hat diese Erwartung nicht nur gezielt gedämpft, nachdem die Anleger vor einer Woche meinten, EZB-Chef Draghi eine Zinswende andeuten zu hören. Sie kann eine echte wende eigentlich gar nicht zulassen. Die EZB würde das ohnehin nicht umwerfende Wachstum der Eurozone abwürgen, wenn sie eine zügige und spürbare Anhebung der Leitzinsen vornehmen würde. So betrachtet ist die Basis der momentan steigenden Kurse eine eher wacklige. Und die Fundamentals seitens des Unternehmens selbst sind keine Basis für einen wirklich großen Aufwärtsimpuls, denn:

 

zum DAX-Anstieg über 12.000 Punkte? Darin lesen Sie, welche Aktien von der Rallye am meisten profitieren. Einfach hier herunterladen!

 

Die Umsatz- und Gewinnperspektiven für 2017 und 2018 seitens des Unternehmens sind zwar gut, aber nicht dynamisch. Die Gewinne sind auf einem hohen Niveau, lassen sich nur in moderatem Tempo steigern, solange die Anleiherenditen nicht deutlich höher stehen und damit die Rendite der immensen Anlagesummen der Allianz stärken und zugleich neue Kunden anlocken.

Trotzdem, wenn die Aktie diese Handelsspanne nach oben verlässt, sollte es erst einmal ein gutes Stück höher gehen, alleine dadurch, dass dann diejenigen, die bis dahin immer wieder am oberen Ende der Range Short gegangen sind, ihre Positionen eindecken und den Anstieg damit noch intensivieren. Aber Vorsicht: Die eigentliche Charthürde liegt einen Tick höher, bei 180,29 Euro. Dort nämlich liegt die langfristige Widerstandslinie aus dem Jahr 2007, der höchste Punkte der Aktie seit 2002 und damit eine wichtige Wendemarke. Bestehende Positionen Long aufzustocken wäre daher eher bei Schlusskursen klar über 180 Euro zu überlegen.

 

Der DAX markiert neue Rekorde! Sie wollen an der Rallye verdienen? Dieser Exklusiv-Report zeigt Ihnen, wie Sie JETZT davon profitieren. Einfach kostenlos herunterladen!

 

@ anlegerverlag.de