Telekommunikation, Internet

Samsung ist nach wie vor der größte Smartphone-Anbieter der Welt - doch die Konkurrenz aus China wird immer stärker.

23.05.2017 - 09:56:05

Samsung und Apple im Visier - Smartphone-Anbieter aus China bauen Marktanteile aus. Nach dem Heimatmarkt nehmen Marken wie Oppo und Vivo auch das Ausland ins Visier.

Egham - Chinesische Smartphone-Anbieter erobern immer höhere Marktanteile hinter den beiden Branchenführern Samsung und Apple. Im ersten Quartal komplettierten die Marken Huawei, Oppo und Vivo die weltweite Top 5 und kamen zusammen auf einen Marktanteil von 24 Prozent.

Das berichtet die Marktforschungsfirma Gartner. Das waren sieben Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Das Wachstum im Smartphone-Markt insgesamt beschleunigte sich laut Gartner mit einem Plus von 9,1 Prozent auf 380 Millionen abgesetzte Geräte wieder deutlich. Googles Android-Betriebssystem dominiert die Verkäufe mit einem Marktanteil von 86,1 Prozent, während Apple mit seinen iPhones bei 13,7 Prozent liegt. Alle anderen Betriebssysteme spielen mit einem Marktanteil von zusammen 0,2 Prozent keine Rolle mehr.

Huawei erreichte mit einem Zuwachs von 29 auf gut 34 Millionen verkaufte Smartphones einen Marktanteil von neun Prozent. Der chinesische Netzwerk-Ausrüster hatte das Ziel ausgegeben, zunächst Apple zu überholen und dann auch zur weltweiten Nummer eins zu werden. Apple blieb im vergangenen Quartal praktisch auf Vorjahreshöhe mit 52 Millionen verkauften iPhones und einem Marktanteil von 13,7 Prozent. Beim Marktführer Samsung sanken die Verkäufe um drei Prozent auf 78,7 Millionen Smartphones, was einen Anteil von 20,7 Prozent bedeutete.

Zu Huawei schließen aber schnell die einheimischen Konkurrenten Oppo und Vivo auf. Oppo konnte die Verkäufe binnen eines Jahres mit knapp 31 Millionen Geräten nahezu verdoppeln und erreichte einen Martkanteil von 8,1 Prozent. Die Anbieter machten zuletzt rund 80 Prozent ihres Geschäfts im Heimatmarkt, das internationale Geschäft wachse aber deutlich schneller, sagte Gartner-Analyst Anshul Gupta.

@ dpa.de

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