Indikatoren, China

PEKING - In den großen chinesischen Industriebetrieben ist die Stimmung so gut wie seit fast fünf Jahren nicht.

31.03.2017 - 09:40:24

Stimmung in Industriekonzernen steigt auf Mehrjahreshoch. Das deutet auf eine weitere Belebung der Industrieproduktion hin. Der staatliche Einkaufsmanagerindex ist im März von 51,6 Punkten im Februar auf 51,8 Punkte gestiegen, teilte die nationale Statistikbehörde am Freitag in Peking mit. Dies ist der höchste Stand seit April 2012. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 51,7 Punkte gerechnet.

Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der Aktivität in den Industrieunternehmen. Werte darunter deuten auf eine schrumpfende Produktion hin. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe reflektiert vor allem die Stimmung bei großen Staatsbetrieben.

Der Indikator notierte damit den siebten Monat in Folge über 50 Punkten. "In diesem Umfeld dürfte der Fokus der Regierung weiterhin auf Stabilisierung gerichtet bleiben, insbesondere auf die Abkühlung des überhitzten Immobilienmarktes", kommentiert Commerzbank-Analyst Kai Wei Ang die Daten. Die Commerzbank erwarte daher eine Straffung der Geldpolitik. Seit Jahresbeginn hat die chinesische Zentralbank die Repo-Zinsen bereits zweimal und die Zinsen für die mittelfristige Kreditfazilität einmal angehoben.

Die chinesischen Einkaufsmanager blieben weiter in Feierlaune, kommentierte Analyst Frederik Kunze von der NordLB. Ausgelöst worden sei die durchaus ausgelassene Stimmung im Industriesektor durch die anziehenden Rohstoffpreise und den Bauboom in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Die starken Ergebnisse sowohl im verarbeitenden Sektor als auch bei den Dienstleistern deuteten auf eine hohe Wirtschaftsaktivität an. Kunze erwartet, dass diese auf kurze Sicht auf hohem Niveau bleiben sollte.

Die Lage bei kleineren und privaten Firmen wird dagegen eher von dem vom Wirtschaftsmagazin Caixin ermittelten Einkaufsmanagerindex signalisiert. Dieser wird an diesem Montag (3. April) veröffentlicht.

@ dpa.de

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