Indikatoren, Frankreich

PARIS - Nach drei Rückgängen in Folge ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich zum Jahresende 2016 wieder gestiegen.

24.01.2017 - 18:59:25

Frankreich: Arbeitslosigkeit steigt im Dezember - Rückgang im Gesamtjahr. Im Dezember waren rund 3,47 Millionen Menschen arbeitssuchend gemeldet, das sind 26 100 mehr als im Monat davor. Dies teilte das französische Arbeitsministerium am Dienstag in Paris mit.

Allerdings ging die Arbeitslosenzahl im Gesamtjahr 2016 erstmals seit neun Jahren zurück. Im Februar 2016 hatte die Arbeitslosenzahl noch bei 3,59 Millionen einen Rekordwert erreicht.

Die Arbeitslosigkeit verbleibt aber auf einem hohen Niveau. Nach den jüngsten Vergleichszahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat aus dem Oktober lag die Arbeitslosenquote mit 9,1 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland (4,1 Prozent).

Frankreich leidet schon lange unter hoher Arbeitslosigkeit, das Land war schwer von den Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen worden. Dem 2012 ins Amt gekommenen Staatschef Francois Hollande war es erst zum Ende seiner Amtszeit gelungen den Negativ-Trend umzukehren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland: Auftrieb bei Erzeugerpreisen erneut abgeschwächt. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Freitag legten die Erzeugerpreise zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent zu. Im Vormonat Juni hatte die Rate noch bei 2,4 Prozent gelegen. Volkswirte hatten aber im Mittel für Juli mit einer noch etwas deutlicheren Abschwächung gerechnet. WIESBADEN - In Deutschland hat sich die Inflation auf Herstellerebene im Juli zum dritten Mal in Folge abgeschwächt. (Wirtschaft, 18.08.2017 - 08:02) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion steigt schwächer als erwartet. Die Produktion habe im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion um 0,4 Prozent gestiegen. WASHINGTON - Die US-Industrieproduktion ist im Juli schwächer gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 17.08.2017 - 17:08) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren steigen wie erwartet. Er habe um 0,3 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Juni war der Indikator noch um 0,6 Prozent gestiegen. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Juli wie erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 17.08.2017 - 16:08) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen deutlicher als erwartet. Sie sei um 12 000 auf 232 000 Anträge gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel mit 240 000 Anträgen gerechnet. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlicher gefallen als erwartet. (Wirtschaft, 17.08.2017 - 14:45) weiterlesen...

USA: Philly-Fed-Index sinkt weniger als erwartet. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) sank auf 18,9 Punkte, nach 19,5 Zählern im Monat zuvor, wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen deutlicheren Rückgang auf 18,0 Punkte erwartet. PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im August weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 17.08.2017 - 14:40) weiterlesen...

Eurozone: Inflationsrate wie erwartet stabil - Kernteuerung steigt etwas. Wie im Vormonat seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Analysten hatten mit der Bestätigung einer ersten Schätzung gerechnet. Damit verharrte die Teuerung auf dem niedrigsten Wert in diesem Jahr. LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone ist im Juli stabil geblieben. (Wirtschaft, 17.08.2017 - 11:02) weiterlesen...