Indikatoren, Frankreich

PARIS - In Frankreich hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt zum Jahresauftakt überraschend entspannt.

18.05.2017 - 08:54:34

Frankreich: Arbeitslosenquote erreicht tiefsten Stand seit 5 Jahren. Im ersten Quartal sei die Arbeitslosenquote auf 9,6 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag mit. Damit erreichte die Quote den tiefsten Stand seit dem ersten Quartal 2012. Im Schlussquartal 2016 hatte die Arbeitslosenquote noch bei 10,0 Prozent gelegen und 2015 war sie zeitweise bis auf 10,5 Prozent gestiegen.

Damit erreichte sie den niedrigsten Stand seit dem ersten Jahresviertel 2012. Im Schlussquartal 2016 hatte Frankreichs Arbeitslosenquote noch bei 10,0 Prozent gelegen, 2015 war sie zeitweise bis auf 10,5 Prozent gestiegen.

Volkswirte zeigte sich von der positiven Entwicklung auf dem französischen Arbeitsmarkt überrascht. Sie hatten für den Zeitraum von Januar bis März mit einer unveränderten Quote von 10,0 Prozent gerechnet. Nach wie vor leidet die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone aber unter einer vergleichsweise hohen Jugendarbeitslosigkeit: Bei den Beschäftigten mit einem Alter bis zu 24 Jahren meldete Insee eine Arbeitslosenquote von 22,3 Prozent.

Seit mittlerweile drei Quartalen ist die französische Wirtschaft auf Wachstumskurs, wobei das Tempo allerdings geringer ist als in anderen Euroländern wie zum Beispiel Deutschland. Der neue Präsident Emmanuel Macron will mit einer Reformpolitik die Konjunktur wieder stärker in Schwung bringen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Frankreich: Arbeitslosenzahl gesunken. Sie sei auf 3,483 Millionen gesunken, teilte das französische Arbeitsministerium am Dienstag in Paris mit. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl um 10 900 zurück. Im Mai war die Arbeitslosenzahl noch um 22 300 gestiegen. PARIS - In Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im Juni gefallen. (Wirtschaft, 25.07.2017 - 18:16) weiterlesen...

USA: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend auf. Der vom Conference Board erhobene Indikator sei um 3,8 Punkte auf 121,1 Zähler gestiegen, teilte das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen einen Rückgang auf 116,5 Punkte erwartet. WASHINGTON - Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im Juli überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 25.07.2017 - 16:14) weiterlesen...

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt schwächer als erwartet. Der FHFA-Hauspreisindex stieg um 0,4 Prozent zum Vormonat, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten mit plus 0,5 Prozent gerechnet. Im April war der Indikator um revidiert 0,6 (zunächst 0,7) Prozent gestiegen. NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Mai schwächer gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 25.07.2017 - 15:15) weiterlesen...

USA: Hauspreise steigen schwächer als erwartet - Case-Shiller-Index. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 5,69 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten mit einem Anstieg um 5,80 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator um revidiert 5,77 (zunächst 5,67) Prozent zugelegt. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im Mai um 0,10 Prozent. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,30 Prozent. NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im Mai, gemessen am Case-Shiller-Index, schwächer gestiegen als erwartet. (Boerse, 25.07.2017 - 15:14) weiterlesen...

Belgien: Geschäftsklima hellt sich überraschend auf. Der Indikator sei zum Vormonat um 0,5 Punkte auf minus 1,5 Punkte gestiegen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Dienstag in Brüssel mit. Volkswirte hatten hingegen einen unveränderten Wert von minus 2,0 Punkten erwartet. BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Juli überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 25.07.2017 - 15:11) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima erreicht neues Rekord-Hoch. Das Geschäftsklima stieg um 0,8 Punkte auf 116,0 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Bankvolkswirte wurden von dem erneuten Anstieg überrascht. Sie hatten eine Stimmungseintrübung und einen Indexstand von 114,9 Punkten erwartet. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist weiter im Höhenflug und erreicht im Juli den dritten Rekordwert in Folge. (Wirtschaft, 25.07.2017 - 11:32) weiterlesen...