Regierungen, Frankreich

PARIS - Frankreichs Sozialisten wollen nach ihrer Niederlage bei der Präsidentschaftswahl mit aller Macht den linksliberalen Kandidaten Emmanuel Macron unterstützen.

24.04.2017 - 13:28:24

Französische Sozialisten machen massiv Wahlkampf für Macron. Parteichef Jean-Christophe Cambadélis rief die Anhänger seiner Partei am Montag dazu auf, ihre Anstrengungen in den letzten zwei Wochen des Wahlkampfs vor dem Duell zwischen Macron und der Rechtspopulistin Marine Le Pen noch einmal zu verdoppeln. Es gelte, die Werte der Republik zu verteidigen und die rechtsextreme Front National zu verhindern. "Wir wollen, dass die Republik triumphiert", sagte Cambadélis in seinem "feierlichen Appell".

Die Partei des scheidenden Präsidenten François Hollande will einen Wahlaufruf mit vier Millionen Exemplaren zugunsten von Macron veröffentlichen und verteilen. Zudem würden hunderttausende Plakate im ganzen Land zur Unterstützung geklebt und hunderte Veranstaltungen organisiert. Der Präsidentschaftskandidat der Sozialisten Benoît Hamon war abgeschlagen auf Platz fünf gelandet. Auch er hatte sofort zur Wahl von Macron aufgerufen. Der Mitte-Links-Kandidat hatte die erste Runde gewonnen und gilt als klarer Favorit für die Stichwahl am 7. Mai.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WAHL/Sprecherin: Trump hat Merkel noch nicht gratuliert. Gefragt, ob diese lange Frist nach dem Ergebnis vom Sonntag einen besonderen Grund habe, sagte Sarah Sanders am Montagnachmittag (Ortszeit): "Nein." Trump und Merkel hätten am Freitag telefoniert. Man arbeite nun an der Logistik für einen zweiten Anruf. WASHINGTON - Am Tag nach der Bundestagswahl hat US-Präsident Donald Trump nach Auskunft seiner Sprecherin Kanzlerin Angela Merkel noch nicht gratuliert. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 20:41) weiterlesen...

WAHL: CSU-Generalsekretär für klare Aufstellung der Unionsparteien. "Ein "Weiter so" kann's nicht geben", sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Montagabend im ZDF. Es gehe darum, wie die Union in mögliche Koalitionsgespräche mit anderen Parteien gehe. Das Wahlergebnis sei ein Riesen-Ausrufezeichen der Wähler. BERLIN - Nach den Verlusten bei der Bundestagswahl pocht die CSU auf eine "klare Standortbestimmung innerhalb der Union". (Wirtschaft, 25.09.2017 - 20:31) weiterlesen...

WAHL: Trittin und Kretschmann im Jamaika-Sondierungsteam der Grünen. Der Parteilinke und Ex-Bundesminister soll Teil eines 14-köpfigen Teams werden, das die Möglichkeiten für eine Jamaika-Koalition auslotet. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist dafür vorgesehen. Ein kleiner Parteitag am kommenden Samstag muss noch zustimmen. Die Leitung der Gespräche liegt bei den Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir. BERLIN - Die Grünen stellen sich für Sondierungsgespräche mit Union und FDP breit auf und setzen dabei auch auf Jürgen Trittin. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 19:59) weiterlesen...

Brexit-Minister mahnt die EU zu raschen Fortschritten. EU-Chefunterhändler Michel Barnier rückte am Montag zum Auftakt der vierten Verhandlungsrunde kein Stück von bisherigen Forderungen ab. BRÜSSEL - Die neuen britischen Vorschläge zum Brexit haben kaum Bewegung in den Streit mit der Europäischen Union gebracht. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 19:01) weiterlesen...

Nordkorea wertet Trumps Worte als 'Kriegserklärung'. "Das ist ganz klar eine Kriegserklärung, weil solche Worte von einem amtierenden amerikanischen Präsidenten kommen", äußerte der Chef-Diplomat des autoritär regierten Landes bei einem kurzfristig einberufenen Presseauftritt vor einem Hotel in der US-Metropole. NEW YORK/SEOUL - Der Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA spitzt sich weiter zu: Nordkorea fasse die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump als "Kriegserklärung" auf, sagte Außenminister Ri Yong Ho laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag in New York. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 18:28) weiterlesen...

Macron setzt bei EU-Reform auf Merkel - Rede in der Sorbonne. Kurz nach der Bundestagswahl seit der Zeitpunkt günstig, die Pariser Pläne auf den Tisch zu legen, hieß es am Montag in Élyséekreisen. Es sei eine neue Entwicklung, dass Frankreich Vorschläge mache. Falls der Staatschef länger warte, dürften die Koalitionsverhandlungen in Berlin schon weit fortgeschritten sein. Macron will am Dienstag vor Studenten in der Pariser Sorbonne sprechen. PARIS - Im Tauziehen um eine Reform der EU lehnt Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron Zugeständnisse oder Rückzieher ab. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 17:42) weiterlesen...