Haushalt, Steuern

PARIS - Die französische Nationalversammlung hat für die umstrittene Steuerreform von Präsident Emmanuel Macron gestimmt, die eine weitgehende Abschaffung der Vermögensteuer vorsieht.

24.10.2017 - 17:53:24

Frankreichs Nationalversammlung stimmt für umstrittene Steuerreform. Die Abgeordneten sprachen sich am Dienstag mit großer Mehrheit für den ersten Teil des Haushaltsgesetzes für 2018 aus. Der Text muss aber noch vom Senat beraten werden.

Die Vermögenssteuer soll mit dem Gesetz in weiten Teilen abgeschafft werden: Künftig soll nur noch großer Immobilienbesitz besteuert werden. Die Regierung erhofft sich davon mehr Investitionen in Unternehmen, weil solche Anlagen dann nicht mehr unter die Vermögenssteuer fallen. Kritiker von Links sehen das Vorhaben dagegen als "Geschenke für die Reichen".

Bei der Vermögenssteuer entgehen dem Staat durch die geplante Reform 3,2 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte die Steuer noch insgesamt 5 Milliarden Euro eingebracht. Sie ist bislang fällig für alle, deren Vermögen mindestens 1,3 Millionen Euro beträgt.

Der erste Haushalt unter dem sozialliberalen Staatschef Macron soll auch einen einheitlichen Steuersatz von 30 Prozent auf Kapitaleinkünfte ("flat tax") besiegeln - das läuft auf eine Steuersenkung um rund 1,3 Milliarden Euro hinaus. Paris will zudem viele Bürger bei der Wohnungssteuer entlasten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Experte: GroKo-Pläne würden Arbeitnehmer spürbar entlasten. "Sowohl Geringverdiener als auch mittlere Einkommen und gut bezahlte Facharbeiter profitieren", sagte der Finanzwissenschaftler Frank Hechtner dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Nach seinen Berechnungen hätte ein Geringverdiener- Ehepaar mit zwei Kindern und jeweils 1000 Euro Monatsverdienst 1096 Euro mehr im Jahr in der Tasche. Für Spitzenverdiener lägen die Entlastungen teils bei über 3000 Euro im Jahr. BERLIN - Die Pläne von SPD und Union für eine neue große Koalition würde Steuer- und Beitragszahler nach Berechnungen eines Finanzexperten spürbar entlasten. (Wirtschaft, 18.01.2018 - 06:36) weiterlesen...

Apple bringt nach Steuerreform Auslandsreserven in die USA. Zusätzlich zu einer beispiellosen Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar (knapp 31 Mrd. Euro) stellte der iPhone-Konzern massive Investitionen in den USA und den Bau eines neuen großen Standorts in Aussicht. CUPERTINO - Apple will nach der US-Steuerreform den Großteil seiner gewaltigen Geldreserven ins Heimatland bringen. (Wirtschaft, 17.01.2018 - 22:33) weiterlesen...

Apple will Milliarden in den USA investieren und Gelder ins Land zurückholen. Der Technologiekonzern wolle in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden US-Dollar in den USA investieren, teilte das Unternehmen am Mittwoch im kalifornischen Cupertino mit. Zudem sollen 20 000 neue Jobs an bereits existierenden Standorten entstehen, ferner wolle Apple einen neuen Campus für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnen. CUPERTINO - Apple hat am Mittwoch im Nachgang der US-Steuerreform milliardenschwere Ausgaben im Heimatland angekündigt. (Boerse, 17.01.2018 - 19:51) weiterlesen...

Anarchisten dringen ins Finanzministerium in Athen ein. Im sechsten Stock, wo sich das Büro des Finanzministers Euklid Tsakalotos befindet, protestierten sie gegen Rentenkürzungen, Zwangsversteigerungen von Immobilien säumiger Schuldner und gegen ein neues Gesetz, mit dem das Streikrecht eingeschränkt wird. ATHEN - Aus Protest gegen die harte Sparpolitik der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras sind Anarchisten ins Finanzministerium in Athen eingedrungen. (Wirtschaft, 17.01.2018 - 16:05) weiterlesen...

Russland investiert sieben Milliarden Euro in WM-Infrastruktur. "Wir sind auf der Zielgeraden, es bleiben wenige Monate", sagte WM-Cheforganisator Alexej Sorokin bei einer Konferenz am Mittwoch in Moskau. Die letzten Stadien würden bald fertig werden. MOSKAU - Für die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer hat Russland nach eigener Darstellung umgerechnet fast sieben Milliarden Euro in Stadien und Infrastruktur investiert. (Wirtschaft, 17.01.2018 - 13:00) weiterlesen...

Palästinenserhilfswerk ruft zu Spenden auf - USA frieren Zahlung ein. "Ich werde in den kommenden Tagen eine weltweite Spendenaktion starten", sagte UNRWA-Generalkommissar Pierre Krähenbühl nach einer Mitteilung in der Nacht zum Mittwoch. Damit solle "die Offenhaltung unserer Schulen und Krankenhäuser für 2018 und darüber hinaus" gesichert werden. Krähenbühl forderte die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen sowie andere Spender zur Mithilfe auf. WASHINGTON/TEL AVIV - Das Palästinenserhilfswerk UNRWA hat zu internationaler Unterstützung aufgerufen, nachdem die US-Regierung Zahlungen in Höhe 65 Millionen US-Dollar einfrieren. (Wirtschaft, 17.01.2018 - 11:33) weiterlesen...