Regierungen, Deutschland

PARIS - Der Mitte-Links-Politiker Emmanuel Macron hat im Endduell der französischen Präsidentenwahl gut 66 Prozent der Stimmen erhalten.

08.05.2017 - 03:17:24

Macron holt bei Stichwahl zwei Drittel der Stimmen. Wie das Innenministerium am Montagmorgen mit Verweis auf noch unvollständige Ergebnisse mitteilte, erreichte die Rechtspopulistin Marine Le Pen knapp 34 Prozent.

Le Pen holte nach Zahl der Stimmen das beste Ergebnis in der Geschichte ihrer Front National. Es votierten demnach gut 10,6 Millionen Franzosen für die Kandidatin. Bei der ersten Runde vor zwei Wochen hatte Le Pen 7,7 Millionen Stimmen erhalten.

Laut Ministerium lag die Wahlbeteiligung bei knapp 75 Prozent. Vor zwei Wochen hatte sie bei 77,8 Prozent gelegen. Vier Millionen Franzosen entschieden sich in der zweiten Runde dafür, entweder einen leeren Wahlumschlag abzugeben ("weiße Stimme") oder ungültig zu stimmen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fronten im Konflikt um Katalonien zum Tag X weiter verhärtet (Wirtschaft, 18.10.2017 - 16:33) weiterlesen...

Umfrage: Zustimmung zur Europäischen Union wächst. Demnach denken 64 Prozent der Befragten, ihr Land habe von der EU-Mitgliedschaft profitiert, wie eine Erhebung des Europaparlaments am Mittwoch ergab. 2016 waren es noch 60 Prozent. In Deutschland betrug der Wert sogar 77 Prozent. Zudem sagten EU-weit 57 Prozent der Befragten, die EU-Mitgliedschaft ihres Landes sei grundsätzlich eine gute Sache. BRÜSSEL - Kurz vor dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel wächst einer Umfrage zufolge die Zustimmung der Bürger zur Europäischen Union. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 16:30) weiterlesen...

Merkel will auf Gipfel über Reduzierung der Türkei-Hilfen sprechen. Das sagten Regierungskreise am Mittwoch in Berlin. Für einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen, wie ihn Merkel im Wahlkampf angesprochen hatte, sei aber Einstimmigkeit unter den 28 EU-Mitgliedern erforderlich. Die werde es nicht geben, hieß es. Deutschland hatte zuletzt vor allem die Festnahmen zahlreicher Aktivisten und Journalisten in der Türkei kritisiert. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel über eine Reduzierung der sogenannten Vorbeitrittshilfen für die Türkei sprechen. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 16:04) weiterlesen...

Vizeaußenminister: USA streben Diplomatie im Nordkorea-Konflikt an. Bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Südkorea und Japan machte Sullivan am Mittwoch in Seoul jedoch deutlich, dass Präsident Donald Trump und Außenminister Rex Tillerson erklärt hätten, dass "alle Optionen auf dem Tisch" lägen. Er warf der nordkoreanischen Führung um Machthaber Kim Jong Un vor, "unberechenbar" und "nicht transparent" zu sein. SEOUL - Die USA streben nach Angaben von Vizeaußenminister John Sullivan mit ihren Verbündeten Südkorea und Japan weiter eine diplomatische Lösung im Streit um das Atomprogramm Nordkoreas an. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 15:09) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Trumps Einreisestopp wieder blockiert - Bewegung bei 'Obamacare'. Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Einreisebeschränkungen legte ein Richter auf Hawaii Trumps jüngste Maßnahme vorübergehend auf Eis. Das Weiße Haus kritisierte die Entscheidung scharf: Trumps Maßnahme sei rechtmäßig. Dagegen kommt in den erbitterten Streit um die Krankenversicherung "Obamacare" überraschend neue Bewegung. WASHINGTON - Zum dritten Mal hat ein US-Gericht die Pläne von Präsident Donald Trump durchkreuzt, Menschen aus bestimmten Staaten nicht mehr einreisen zu lassen. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 14:05) weiterlesen...

Vor Ultimatum-Ablauf: Rajoy ruft Separatisten zur Besonnenheit auf. "Ich rufe Puigdemont auf, besonnen und ausgewogen zu handeln und die Interessen der Bürger in den Vordergrund zu stellen", sagte Rajoy am Mittwoch bei einer Parlamentsdebatte in Madrid. MADRID - Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums der spanischen Zentralregierung an die Separatisten in der Region Katalonien hat sich Ministerpräsident Mariano Rajoy noch einmal an den katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont gewandt. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 12:49) weiterlesen...