Regierungen, Deutschland

PARIS - Der Mitte-Links-Kandidat Emmanuel Macron hat die französische Präsidentenwahl nach Auszählung aller Stimmen mit 66,1 Prozent gewonnen.

08.05.2017 - 11:08:26

FRANKREICH-TICKER: Macron gewinnt Präsidentenwahl mit 66,1 Prozent. Seine rechtspopulistische Konkurrentin Marine Le Pen kam auf 33,9 Prozent, wie das französische Innenministerium am Montag im Internet bekanntgab. Macron erhielt rund 20,8 Millionen Stimmen, fast doppelt so viele wie Le Pen (10,6 Millionen). Die Wahlbeteiligung lag bei rund 74,6 Prozent.

Mehr als vier Millionen Franzosen gaben Wahlumschläge ohne einen Stimmzettel für einen der beiden Kandidaten oder ungültige Stimmen ab. Die Zahlen sind noch vorläufig: Das offizielle Endergebnis wird erst in den kommenden Tagen nach Prüfung eventueller Beschwerden vom Verfassungsrat verkündet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Klimaschützer demonstrieren zu Jamaika-Gesprächen für Kohleausstieg. "Klima schützen, Kohle stoppen", forderten einige Demonstranten von Greenpeace, Oxfam und BUND am Freitag vor der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin, wo sich mehr als 50 Politiker trafen. BERLIN - Zum Start der ersten gemeinsamen Sondierungsrunde von Union, FDP und Grünen haben Klimaschützer einen Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle gefordert. (Boerse, 20.10.2017 - 18:14) weiterlesen...

Immer mehr Firmen verlegen ihren Sitz aus Katalonien. Diese Zahl nannte am Freitag die Handelsregisterstelle in Madrid. Einen Rekord gab es allein am Donnerstag mit 268 Firmensitzverlegungen. Ein tatsächlicher Umzug ist damit aber meist nicht verbunden. Im Fall einer Unabhängigkeit von Katalonien könnten sich die Unternehmen mit einem rechtlichen Sitz an anderen Orten aber weiter nach spanischen Bestimmungen richten. MADRID - Seit der Zuspitzung der Katalonien-Krise Anfang Oktober haben 1185 Unternehmen ihren rechtlichen Sitz in andere spanische Regionen verlegt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 17:50) weiterlesen...

Länder-Chefs wollen ARD und ZDF im Internet mehr erlauben (Boerse, 20.10.2017 - 17:27) weiterlesen...

EU fordert von May klare Ansage zu Finanzen für Brexit. Beim EU-Gipfel in Brüssel reichten den bleibenden 27 Ländern am Freitag die Fortschritte in den Verhandlungen noch nicht. Nun könnte erst das nächste Gipfeltreffen im Dezember die Verhandlungsphase über einen neuen Handels- und Zukunftspakt zwischen der EU und Großbritannien freigeben. Die 27 forderten klare Zusagen Londons in Finanzfragen, betonten aber auch ihren guten Willen. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich zuversichtlich, dass es letztlich eine Einigung gibt und somit auch kein harter Brexit droht. BRÜSSEL - Im Streit über den Brexit gibt die Europäische Union den Briten acht Wochen Zeit für die Erfüllung ihrer Forderungen. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 17:11) weiterlesen...

BDZV begrüßt Linie der Länder-Chefs beim Thema Presseähnlichkeit. "Schon der derzeit geltende Auftrag ist so allgemein definiert, dass die Rundfunkanstalten offensichtlich kaum eine Grenze für Textberichterstattung sehen", teilte der BDZV am Freitag auf Anfrage mit. "Das bestehende Kontrollsystem durch die Rundfunkräte scheint insoweit ebenfalls nicht ausreichend funktionsfähig. BERLIN - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßt die Entscheidung der Ministerpräsidenten, das Verbot presseähnlicher Angebote konkretisieren zu wollen. (Boerse, 20.10.2017 - 17:02) weiterlesen...

Umstrittene Dividendengeschäfte: Fiskus holt 436 Millionen zurück. Insgesamt seien der Bundesregierung 259 Fälle bekannt, von denen bereits 23 abschließend geprüft worden seien - "jeweils mit positivem Ausgang für die Finanzverwaltung", heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. In 35 Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Geprüft werde auch, wie viele der Fälle bereits verjährt seien, schreibt die Bundesregierung. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Freitag) darüber berichtet. BERLIN - Im Steuerskandal um umstrittene Dividendengeschäfte hat sich der Fiskus 436 Millionen Euro Steuergeld zurückgeholt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 16:56) weiterlesen...