Regierungen, Deutschland

PARIS - Das Lager des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat die erste Runde der Parlamentswahl nach Auszählung aller Stimmen klar gewonnen.

12.06.2017 - 05:24:24

Alles ausgezählt: Macron-Partei gewinnt erste Parlamentswahl-Runde. Nach Angaben des Innenministeriums kamen Macrons Partei La République en Marche und die verbündete MoDem-Partei am Sonntag auf 32,3 Prozent der Stimmen. Die bürgerliche Rechte um die konservativen Republikaner erreichte zusammen knapp 21,6 Prozent.

Die Sozialisten von Macrons Vorgänger François Hollande stürzten ab, zusammen mit anderen Kandidaten der moderaten Linken kamen sie nur auf 9,5 Prozent der gültigen Stimmen. Die Bewerber der Front National von Rechtspopulistin Marine Le Pen erzielten 13,2 Prozent. Die Linkspartei La France Insoumise erhielt landesweit 11 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,7 Prozent.

Nur sehr wenige der 577 Wahlkreise bestimmten bereits im ersten Wahlgang ihren Abgeordneten - dazu ist eine absolute Mehrheit nötig. In allen anderen Wahlkreisen gibt es am kommenden Sonntag eine Stichwahl zwischen den aussichtsreichsten Bewerbern. Meinungsforschungsinstitute gingen aufgrund der Kräfteverhältnisse davon aus, dass Macrons Lager dabei mehr als 400 der 577 Sitze erobern könnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Atempause bei der EEG-Umlage: Experten erwarten leichten Rückgang. Der online verfügbare EEG-Rechner liefert für 2018 einen Wert von 6,74 Cent pro Kilowattstunde, derzeit liegt die EEG-Umlage bei 6,88 Cent. Da es in der Prognose noch einige Unsicherheiten gibt, geht Agora nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von einem Wert zwischen 6,6 bis 6,9 Cent für 2018 aus. Damit wäre ein Rückgang um bis zu 0,3 Cent pro Kilowattstunde möglich. Die Experten rechnen allerdings auch mit einem deutlichen Anstieg im Jahr 2019. Auswirkungen auf die Stromrechnung der Verbraucher sind kaum vorherzusagen, da dafür auch die Preise an der Strombörse eine Rolle spielen. BERLIN - Die Ökostrom-Umlage könnte nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende 2018 leicht fallen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 05:22) weiterlesen...

Mehr als 2400 Mindestlohn-Verstöße im ersten Halbjahr registriert. Dies berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es demnach 1711 Ermittlungsverfahren. Allerdings wurden dem Bericht zufolge im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 27 323 Arbeitgeber kontrolliert, im Vorjahreszeitraum dagegen nur 19 564. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit geht bundesweit gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vor. MÜNCHEN - Die sogenannte Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls hat im ersten Halbjahr 2017 einem Medienbericht zufolge 2433 Verstöße gegen den Mindestlohn registriert. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 05:21) weiterlesen...

Steuereinnahmen des Staates im August um 6,8 Prozent gestiegen. Das Aufkommen legte insgesamt - ohne Gemeindesteuern - um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Die kräftigsten Impulse seien aus Einnahmen aus Kapitalertrags- und Zinsabschlagsteuern sowie aus der Lohnsteuer gekommen. BERLIN - Die Steuereinnahmen des Staates sind dank der guten Konjunktur und Beschäftigungslage im August deutlich gestiegen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 05:20) weiterlesen...

Presse: Nach Reform erhalten deutlich mehr Menschen Pflegeleistungen. Von Januar bis Juli dieses Jahres sprach der Medizinische Dienst der Krankenkassen 432 000 Versicherten erstmals einen der neuen fünf Pflegegrade zu, wie die "Rheinische Post" (Donnerstag) unter Berufung auf Daten des Dienstes berichtete. Im Vorjahreszeitraum war demnach bei 175 000 weniger Menschen erstmals eine Pflegebedürftigkeit anerkannt worden. DÜSSELDORF - Nach der Neudefinition der Pflegebedürftigkeit ist einem Medienbericht zufolge die Zahl der Menschen, die erstmals Geld oder Sachleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, stark gestiegen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 05:19) weiterlesen...

Zahl der Klagen gegen Finanzämter gestiegen. 2016 ist die Zahl der gegen Finanzämter erhobenen Klagen auf 61 018 gestiegen - nach 59 830 im Jahr davor, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. BERLIN - Bei Streitereien über Steuerbescheide sind im vergangenen Jahr wieder mehr Fälle vor Finanzgerichten gelandet. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 05:19) weiterlesen...

Rennen um EU-Bankenaufsicht EBA: Bund wirbt erneut für Frankfurt. Für Frankfurt sprächen die Lage in der Mitte Europas und die optimale Erreichbarkeit von allen wichtigen Finanzstandorten, heißt es im aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums. Der Finanzplatz Frankfurt sei international besonders wettbewerbsfähig. Hinsichtlich aller objektiven Kriterien sei Frankfurt gegenüber den Bewerbern "sehr gut positioniert". In Frankfurt hat bereits die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Sitz. BERLIN - Im Rennen um den künftigen Sitz der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) wirbt Deutschland im Schlussspurt erneut um Unterstützung anderer Staaten. (Boerse, 21.09.2017 - 05:19) weiterlesen...