Regierungen, Nordkorea

OSLO - Norwegen will künftig weniger Geld aus dem milliardenschweren norwegischen Pensionsfonds entnehmen, der sich aus den Öleinnahmen des Landes speist.

16.02.2017 - 15:56:25

Norweger wollen weniger Geld aus milliardenschwerem Ölfonds abzweigen. Statt bisher vier Prozent sollten nur noch drei Prozent des Wertes des staatlichen Fonds jährlich verbraucht werden, wie die Regierung am Donnerstag in Oslo vorschlug. Darüber hinaus solle der Aktienanteil des Fonds von 62,5 auf 70 Prozent erhöht werden, sagte Norwegens konservative Ministerpräsidentin Erna Solberg bei einer Pressekonferenz.

Die Höhe der Entnahmen aus dem Fonds orientiert sich an der erwarteten Höhe der Einkünfte. Experten hatten gewarnt, dass der Fonds in Zukunft weniger abwerfen werde. In den vergangenen Jahren hatte die Regierung ohnehin schon weniger Geld für den Staatshaushalt abgezweigt, als sie gedurft hätte. Aktuell beträgt der Wert des Fonds rund 7,5 Billionen norwegische Kronen (rund 846 Mrd Euro). Der Vorschlag der Regierung soll dem Parlament Ende März vorgelegt werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/Moody's stuft Bonität Großbritanniens wenige Stunden nach May-Rede ab (Wiederholung aus technischen Gründen) (Wirtschaft, 22.09.2017 - 23:29) weiterlesen...

Moody's stuft Bonität Großbritanniens wenige Stunden nach May-Rede ab. Das Rating werde von "Aa1" auf "Aa2" gesenkt, teilte Moody's am späten Freitagabend mit. Die Aussicht für die Staatsfinanzen habe sich "erheblich verschlechtert", hieß es zur Begründung. Es seien steigende Schulden zu erwarten und der Erfolg von Konsolidierungsbemühungen sei fraglich. Die Probleme würden durch eine wahrscheinliche wirtschaftliche Abschwächung auf mittlere Sicht infolge des Austritts aus der Europäischen Union verschärft. NEW YORK - Die US-Ratingagentur Moody's hat wenige Stunden nach einer Rede der britischen Premierministerin Theresa May ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens nach unten korrigiert. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 23:06) weiterlesen...

Letzter Versuch zur Abschaffung von 'Obamacare' droht zu scheitern. Mit John McCain (Arizona) hat am Freitag nach Rand Paul (Kentucky) der zweite republikanische US-Senator seine Ablehnung des Gesetzesentwurfes kundgetan, den die Senatoren Bill Cassidy und Lindsey Graham eingebracht hatten. McCain hatte sich bereits bei einem vorigen Entwurf quergestellt. Eine Abstimmung über den neuerlichen Vorschlag war für nächste Woche geplant. WASHINGTON - Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 21:54) weiterlesen...

WAHL/ROUNDUP: Großer Vorsprung für Merkel - aber weit von 2013 entfernt. Allerdings müssen CDU und CSU mit deutlichen Verlusten gegenüber dem Ergebnis von 2013 rechnen. Letzte Umfragen sehen die Union zwischen 34 und 36 Prozent. Angesichts des dennoch sicher erscheinenden Wahlsiegs der Kanzlerin wird vor allem das Abschneiden der AfD mit Spannung erwartet. Die Partei könnte ein zweistelliges Ergebnis erzielen und als drittstärkste Kraft in das Parlament einziehen. BERLIN - Mit großem Vorsprung in den Umfragen gehen Angela Merkel und die Union in die Bundestagswahl am Sonntag. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 21:12) weiterlesen...

'Spiegel': Haarrisse bei belgischen Reaktoren schon in Bauphase. Das meldet das Magazin am Freitag unter Berufung auf interne Sitzungsprotokolle und Analysen, die die belgische Atomaufsicht FANC der deutschen Grünen-Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl zur Verfügung gestellt habe. BRÜSSEL - Die Haarrisse in den belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 sind nach einem Bericht des "Spiegel" schon in der Bauphase Mitte der Siebzigerjahre entdeckt worden. (Boerse, 22.09.2017 - 20:06) weiterlesen...

AKTIEN-FLASH: SMA nach US-Entscheidung zu Strafzöllen stabil, First Solar steigt. Die Kommission war nach längerer Überprüfung wie erwartet zu dem Ergebnis gekommen, dass Billigimporte der heimischen Solarindustrie schaden würden. Als Konsequenz werden dem US-Präsidenten nun Strafzölle sowie Importquoten vorgeschlagen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg dürfte das noch im November geschehen. FRANKFURT - Die Aktien des Hessener Solarindustriezulieferers SMA Solar sind am Freitag nach einem Fazit der US-Handelskommission über Solarimporte nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen worden. (Boerse, 22.09.2017 - 19:38) weiterlesen...