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Ob der DAX die im Chart abgebildete, ganz kurzfristige Abwärtstrendlinie in der letzten Handelsstunde heute noch nimmt, werden wir sehen, möglich wäre es allemal.

10.10.2016 - 17:06:51

Der Ölpreis zieht den DAX - aber was zieht den Ölpreis?. Aber auch das bisherige Plus von gut 120 Punkten ist ja nicht zu verachten. Die Frage ist: Warum geht es so nach oben? Weil immer mehr Anleger glauben, dass Mrs.

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Ob der DAX die im Chart abgebildete, ganz kurzfristige Abwärtstrendlinie in der letzten Handelsstunde heute noch nimmt, werden wir sehen, möglich wäre es allemal. Aber auch das bisherige Plus von gut 120 Punkten ist ja nicht zu verachten. Die Frage ist: Warum geht es so nach oben? Weil immer mehr Anleger glauben, dass Mrs. Clinton die Wahl nun nach den letzten peinlichen Veröffentlichungen von Donald Trumps sexistischen Aussagen und dem heute Nacht gelaufenen zweiten TV-Duell in er Tasche hat?

Das mag ein Grund sein, wobei diese Sicherheit von Clintons Wahlsieg eine gefährliche Sache ist, denn wer das US-Wahlsystem verstanden hat, weiß: Hier kann auch Präsident werden, wer weniger als 50 Prozent der Wählerstimmen bekommen hat. Aber sei es drum, es ist nicht der einzige Grund. Man starrt auch wieder hinüber zum Ölpreis und stellt erfreut fest: Rauf geht?s ? um über drei Prozent. Und da viele immer noch unterstellen, dass steigende Ölpreise eine steigende Nachfrage und damit anziehendes Wirtschaftswachstum bedeuten, muss das ja bullish sein, oder?

Nein, muss es nicht. Am Ölmarkt ist der Grad kurzfristiger Spekulation immens hoch. Und steigende Preise können genauso durch eine Verknappung des Angebots zustande kommen, nicht nur, weil die Nachfrage steigt. Und momentan ist es eben die Erwartung einer Einigung der OPEC auf eine Fördermengenbegrenzung, die die Kurse höher treibt ? zumal zur Mittagszeit der Saudische Ölminister verkündet hatte, er rechne mit einem Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel bis zum Jahresende.

ÖL steigt also momentan auf Basis von Spekulationen und der DAX auf Basis des Ölpreises ? und auf Basis der Unterstellung, dass Hillary Clinton der Wahlsieg sicher ist. Beides ist kein solides Fundament. Daher raten wir zumindest zur Vorsicht:

Auch, wenn der DAX die vorgenannte, kurzfristige Widerstandslinie nehmen sollte: Erst, wenn das bisherige Jahreshoch bei 10.802 Punkten auf Schlusskursbasis überboten wäre, wäre hier zumindest seitens der Charttechnik mehr geboten als ein wackliges Fundament für eine Rallye, die ihren Namen auch verdienen würde und somit eine taugliche Chance hätte, das nächste markantere charttechnische Kursziel bei 11.400 Punkten anzupeilen.

 

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