Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Jobvermittler rechnen vorerst nicht mit einem Ende des Beschäftigungsbooms in Deutschland.

29.05.2017 - 13:01:25

Jobvermittler: Zahl der Arbeitsplätze steigt weiter kräftig. Mindestens bis zum Spätsommer dürften nach ihren Erfahrungen Unternehmen weiterhin neue Jobs schaffen, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag. Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit beruft sich dabei auf eine monatliche Befragung der 156 Arbeitsagentur-Chefs.

Der daraus ermittelte Gesamtindex stieg im Mai um 0,2 auf 104,6 Punkte. Der Frühindikator für die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt stieg damit auf das höchste Niveau seit dem Boomjahr 2011. Die anhaltende hohe Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach Einschätzung des IAB-Prognose-Experten Enzo Weber vor allem auf den "stabilen Aufwärtstrend im Dienstleistungssektor" zurückzuführen.

Von der hohen Arbeitskräftenachfrage profitieren nach Einschätzung der vom IAB befragten Jobvermittler auch verstärkt Arbeitslose. "Die Jobchancen von Arbeitslosen sind etwas gestiegen", urteilt Weber. Zudem verlieren Beschäftigte seltener als in den Vorjahren ihren Job und würden arbeitslos. "Verfügbare Arbeitskräfte sind knapper geworden. Mitarbeiter werden deshalb länger gehalten", erläuterte Weber in einer Mitteilung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ZEW-Index steigt weiter. Der Indikator für die deutschen Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sei im Oktober um 0,6 Punkte auf 17,6 Zähler gestiegen, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. MANNHEIM - In Deutschland stehen die Zeichen nach Einschätzung von Finanzexperten weiter auf Aufschwung. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 11:59) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen weiter. Der entsprechende Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 0,6 Punkte auf 17,6 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Dies ist der zweite Anstieg in Folge. Bankvolkswirte hatten im Mittel allerdings einen deutlich stärkeren Zuwachs auf 20,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Oktober weiter verbessert. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 11:10) weiterlesen...

Großbritannien: Inflationsrate steigt auf 3,0 Prozent. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im September um 3,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Dies ist die höchste Rate seit April 2012. Volkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 2,9 Prozent gelegen. Getrieben wurde die Inflation vor allem durch gestiegene Lebensmittel- und Transportpreise. LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflationsrate weiter vom Zielwert der Bank of England entfernt. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 11:03) weiterlesen...

Eurozone: Inflation bleibt wie erwartet schwach. Sie hat auch im September deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) verharrt. Wie im Vormonat habe der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 1,5 Prozent gelegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit. Eurostat bestätigte damit wie von Volkswirten erwartet eine erste Erhebung. LUXEMBURG - In der Eurozone bleibt die Inflation schwach. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 11:02) weiterlesen...

Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt. Wie aus einem Haushaltsplan hervorgeht, den das Wirtschaftsministerium in der Nacht zum Dienstag per Mail an die EU-Kommission nach Brüssel geschickt hat, rechnet die Regierung in Madrid 2018 nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent. Zuvor war Madrid noch von einem Wachstum von 2,6 Prozent ausgegangen. MADRID - Die spanische Regierung hat wegen des Katalonien-Konflikts die Wachstumserwartungen für das kommende Jahr spürbar gesenkt. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 09:46) weiterlesen...

Deutschland: Zahl der Beschäftigten in der Industrie erreicht neues Rekordhoch. Ende August seien gut 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig gewesen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Das seien rund 97 000 Beschäftigte oder 1,8 Prozent mehr als im August 2016. WIESBADEN - In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten im August auf einen neuen Rekordwert gestiegen und auch bei der Bezahlung hat es eine deutliche Verbesserung gegeben. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 17:11) weiterlesen...