Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - In Deutschland bleibt der private Konsum eine treibende Kraft für den Aufschwung.

29.08.2017 - 08:02:25

Deutschland: GfK-Konsumlaune steigt auf besten Wert seit 2001. "Die Bundesbürger sehen die Binnenkonjunktur in Deutschland weiter auf einem überaus guten Weg", fasste das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag die jüngste Umfrage unter rund 2000 Verbrauchern zusammen. Der GfK-Konsumklimaindex stieg um 0,1 Punkte auf 10,9 Zähler. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2001, als der Indexstand bei 11,0 Punkten lag.

Bankvolkswirte wurden vom Anstieg der Verbraucherstimmung überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einem unveränderten Indexwert von 10,8 Punkten gerechnet. Die GfK erklärte die erneute Stimmungsaufhellung mit einem weiteren Anstieg der Einkommenserwartungen und einer stärkeren Anschaffungsneigung.

Dagegen hätten die befragten Verbraucher die Konjunkturaussichten zuletzt schwächer eingeschätzt, hieß es in der Mitteilung des Forschungsinstituts. Offenbar habe der Diesel-Skandal in der deutschen Automobilindustrie die Bundesbürger "etwas verunsichert". Die GfK-Experten wollten nicht ausschließen, dass es sich beim Rückgang der Konjunkturerwartungen "um einen einmaligen Ausrutscher" handeln könnte. Trotz des Dämpfers beim Unterindikator für die Konjunkturwertungen sehen die befragten Verbraucher die deutsche Wirtschaft weiter auf einem soliden Wachstumskurs.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland: Zahl der Beschäftigten in der Industrie erreicht neues Rekordhoch. Ende August seien gut 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig gewesen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Das seien rund 97 000 Beschäftigte oder 1,8 Prozent mehr als im August 2016. WIESBADEN - In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten im August auf einen neuen Rekordwert gestiegen und auch bei der Bezahlung hat es eine deutliche Verbesserung gegeben. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 17:11) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index steigt auf den höchsten Stand seit über drei Jahren. Der Empire-State-Index sei um 5,8 Punkte auf 30,2 Punkte gestiegen, teilte die regionale Notenbank von New York am Montag mit. Dies ist der höchste Stand seit September 2014. Volkswirte hatte hingegen mit einem Rückgang auf 20,4 Punkte gerechnet. NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Oktober stark aufgehellt. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 14:51) weiterlesen...

Georg Thiel neuer Präsident des Statistischen Bundesamtes. Bei der Amtseinführung am Montag nannte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Klaus Vitt, den Zensus im Jahr 2021 und die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung für die Erfassung dieser Daten als wichtige Großprojekte. WIESBADEN - Georg Thiel ist der neue Präsident des Statistischen Bundesamtes und damit auch neuer Bundeswahlleiter. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 13:35) weiterlesen...

Eurozone: Handelsbilanzüberschuss steigt stärker als erwartet. Er habe saisonbereinigt bei 21,6 Milliarden Euro gelegen, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit 20,2 Milliarden Euro gerechnet. Im Juli hatte der Überschuss bei revidiert 17,9 Milliarden Euro gelegen. LUXEMBURG - Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im August stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 11:02) weiterlesen...

Butter so teuer wie lange nicht mehr. Das Speisefett kostete gut 70 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag anlässlich des Welternährungstags mitteilte. Das war den Angaben zufolge der stärkste Anstieg in einem Einzelmonat seit 1991. Deutlich teurer wurden binnen Jahresfrist auch Molkereiprodukte mit plus 15 Prozent. Die stärksten Preisanstiege von jeweils etwa 30 Prozent gab es bei Sahne, Milch und Quark. Auch Käse und Joghurt kosteten mehr als ein Jahr zuvor. Die aktuellen Preiserhöhungen bei den Erzeugern würden offensichtlich an den Großhandel und letztlich an den Endverbraucher weitergegeben, erklärte die Wiesbadener Behörde. WIESBADEN - Der Butterpreis ist im September so stark gestiegen wie seit rund 26 Jahren nicht mehr. (Boerse, 16.10.2017 - 09:13) weiterlesen...

Weiter schwache Inflation in China - Produzentenpreise ziehen weiter an. Sie seien im September um 1,6 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt am Montag in Peking mit. Im August hatte der Anstieg noch 1,8 Prozent betragen. Experten hatten damit gerechnet, dass sich der Preisauftrieb im September wieder verlangsamt. PEKING - In China bleibt die Entwicklung der Verbraucherpreise weiter schwach. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 06:17) weiterlesen...