Indikatoren, Deutschland

NÜRNBERG - Deutschland muss sich nach Prognosen von Arbeitsmarktforschern in den nächsten vier Jahrzehnten auf einen starken Rückgang der Beschäftigtenzahlen einstellen.

16.02.2017 - 13:22:23

Forscher: Bis 2060 knapp sieben Millionen weniger Beschäftigte. Die Abwärtsentwicklung lasse sich selbst mit angeworbenen ausländischen Arbeitskräften allenfalls abmildern, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Langzeitprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Selbst bei 200 000 Zuwandern im Jahr werde die Zahl der Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter 2060 um rund 6,9 Millionen niedriger liegen als heute. Ohne Zuwanderer rechnet die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sogar mit einer Differenz von 15 Millionen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus den USA im Überblick. FRANKFURT - In den USA stehen in der Woche vom 25. bis 29. September nur wenige Konjunkturdaten mit größerer Bedeutung an. Gesteigertes Interesse dürfte Wachstumszahlen aus dem zweiten Quartal zukommen, obwohl es sich lediglich um eine dritte Schätzung handelt. Außerdem stehen Daten zum Auftragseingang für langlebige Güter auf dem Programm. Die Zahlen werden als Indikator für die Investitionstätigkeit der Unternehmen angesehen. AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus den USA im Überblick (Wirtschaft, 22.09.2017 - 19:54) weiterlesen...

AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick. FRANKFURT - In der Woche vom 25. bis 29. September stehen in der Eurozone eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten auf dem Kalender. Konjunkturelle Frühindikatoren werden für die Eurozone insgesamt und für wichtige Einzelstaaten erwartet. Für den Währungsraum werden zudem die Verbraucherpreise für den Monat September veröffentlicht. AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick (Wirtschaft, 22.09.2017 - 19:53) weiterlesen...

Macron schließt erste große Reform ab. Für einen "beispiellosen Umbau" des französischen Wirtschafts- und Sozialsystems solle bald auch die berufliche Ausbildung oder die Arbeitslosenversicherung reformiert werden, kündigte Macron am Freitag in Paris nach der Unterzeichnung der fünf Verordnungen für die Arbeitsmarktreform an. Der Ministerrat hatte das Vorhaben zuvor gebilligt. PARIS - Vier Monate nach Amtsantritt hat Frankreichs sozialliberaler Präsident Emmanuel Macron mit einer Lockerung des Arbeitsrechts seine erste große Reform abgeschlossen. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 16:05) weiterlesen...

Europas Gewerkschafter kämpfen gemeinsam gegen Lohndumping. Das forderten Europas Gewerkschafter am Freitag auf einer internationalen Konferenz in Bratislava. BRATISLAVA - Zumindest innerhalb von multinationalen Firmen sollen die Mitarbeiter in verschiedenen Ländern den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit bekommen. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 15:25) weiterlesen...

Macron unterzeichnet umstrittene Arbeitsmarktreform. Es ist das erste große Reformvorhaben des sozialliberalen Staatschefs. Der 39-Jährige war im Mai mit dem Ziel angetreten, Frankreich in Europa wettbewerbsfähiger und glaubwürdiger zu machen. Zuvor hatte der Ministerrat die Verordnungen gebilligt. PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Freitag die Verordnungen für seine umstrittene Arbeitsmarktreform unterschrieben. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 14:09) weiterlesen...

Eurozone: Unternehmensstimmung hellt sich überraschend auf. Der Einkaufsmangerindex für die Gesamtwirtschaft der Eurozone stieg um 1,0 Punkte auf 56,7 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Freitag in London mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 55,6 Punkte gerechnet. LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im September überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 11:13) weiterlesen...